Mariä Himmelfahrt

Gottesdienste 7.30 Uhr und 10.00 Uhr jeweils mit der traditionellen Kräutersegnung.

Gottesdienste 7.30 Uhr und 10.00 Uhr jeweils mit der traditionellen Kräutersegnung. Der Legende nach fanden die Apostel nach dem Tod Mariens ihren Sarg voll mit Rosen, nicht jedoch den vermeintlichen Leichnam Mariens. Das Fest Mariä Himmelfahrt ist auch auf dem Hochaltargemälde der Klosterkirche zu sehen, gemalt von Balthasar Augustin Albrecht (1755). Mit diesem Altargemälde wird der prämonstratensischen Tradition Rechnung getragen, die Klosterkirchen des Ordens mit besonderen Marienmotiven auszustatten. Es war ja die Muttergottes selbst, die in einer Vision dem hl. Norbert das weiße Skapulier übergeben hat – dargestellt über dem Chorraum. Das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde von Papst Pius XII. am 1. November 1950 verkündet, das Fest und die Feier selbst gehen aber in Rom in das 7. Jh. zurück, im byzantinischen, also orthodoxen, Raum sogar noch viel älter.