| 762 |
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Gründung des
Benediktinerklosters Schäftlarn, Weihe der ersten Klosterkirche |
| 1140 |
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Wiedergründung als
Prämonstratenserkloster |
| 1160 |
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Weihe der gotischen
Vorgängerkirche |
| 1320 |
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Anbau eines Chors und
eines Kreuzgangs an die gotische Klosterkirche |
| 1701 |
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Bauschäden durch
Hochwasser |
| 1702-1707 |
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Bau des neuen
Klostergebäudes durch Giovanni Antonio Viscardi als
Vierflügelanlage um zwei rechteckige Innenhöfe mit der
gotischen Kirche als Zentrum |
| 1710 |
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Einsturz des
Kirchturms der gotischen Klosterkirche |
| 1712 |
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Wiederaufbau des heute
noch bestehenden Kirchturms |
| 1733 |
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Abbruch der gotischen
Klosterkirche wegen Baufälligkeit, Planung und Beginn mit dem
Neubau der Hochaltarapsis und des Presbyteriums durch Francois
Cuvillies d.Ä.(1695-1768), Errichtung einer Interimskirche |
| 1740 |
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Unterbrechung des Baus
wegen Finanzierungsschwierigkeiten (Österreichischer
Erbfolgekrieg) |
| 1751 |
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Wiederaufnahme des Bau
durch Johann Georg Gunetzrainer (1691-1766) und dessen Schwager
Johann Michael Fischer (1692-1763) unter Reduzierung des
Bauvolumens und Aufgabe der Querhausplanung |
| 1752/1753 |
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Einwölbung von Chor
und Langhaus |
| 1754-1756 |
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Innenraumgestaltung
der Kirche mit Fresken und Stuck durch den kurbayerischen
Hofstuckator und Hofmaler Johann Bapt. Zimmermann (1680-1758)
unter Mitwirkung von Johann Martin Heigl (gest. 1776) |
| 1755 |
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Hochaltargemälde des
Münchener Hofmalers Balthasar Augustin Albrecht (1687-1765) |
| 1755-1776 |
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Anfertigung der
Altäre, Kanzel, Chorgestühl, Kirchenbänke, Beichtstühle und
Orgelgehäuse mit allen Figuren durch den Münchener
Hofbildhauer Johann Bapt. Straub (1704-1784) |
| 1757 |
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Erster Gottesdienst in
der Kirche |
| 1760 |
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Weihe der Kirche durch
den Freisinger Weihbischof Freiherr Franz Ignaz von Werdenstein |
| 1764 |
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Gemälde des
Rosenkranz- und des Kreuzaltares durch Augustin Albrecht |
| 1802/1803 |
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Säkularisation, die
Klosterkirche wird zur Pfarrkirche |
| 1866 |
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Wiederbegründung als
Benediktinerkloster |
| 1872/1873 |
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Außenrenovierung |
| 1885 |
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Renovierung des Turms
und des nördlichen Vorraums |
| vor 1888 |
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Farbfassung der
Hochaltarfiguren |
| 1905 |
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Stuckausbesserung |
| 1907 |
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Außenrenovierung,
teilweise Innenrenovierung |
| 1911 |
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Stuckausbesserung im
Presbyterium |
| 1933 |
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Außenrenovierung |
| 1947 |
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Dachschäden/Wasserschäden
an Deckengemälde und Stuck |
| 1950 |
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Dachinstandsetzung |
| 1954-1957 |
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Innenrestaurierung
durch Sepp Hilz - Entfernung der Stuckvergoldungen, Farbfassung
des Stucks, Restaurierung der gesamten Ausstattung |
| 1963 |
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Instandsetzungsarbeiten
an Dach, Fassade, Fußböden und Stufen. Erneuerung der
Schallöffnungen im Turm und der Blitzschutzanlage.
Feuerschutzmaßnahmen, v.a. Einbau feuerbeständiger Türen,
Einziehen einer Stahlbetondecke im Turm, Erneuerung der
Holztreppen im Turm, Einbau einer Druckleitung im Turm. |
| 1969 |
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Entfeuchtungsmaßnahmen
am Mauerwerk, Einbau der elektrischen Kirchenheizung, Erneuerung
der Bleiverglasung der Kirchenfenster, Einbau von
Schwitzwasserrinnen an den Fenstern |
| 1976-1979 |
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Dachdeckungsarbeiten |
| 1983 |
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Wasserschäden am
Chorgewölbe |
| 1988/1989 |
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Renovierung der
Kirchenfassade |
| 1995 |
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Instandsetzung der
Elektroinstallation in Teilbereichen, Anobienbekämpfung |
| 1996 |
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Verstärkung der
Orgelempore, neue Orgel (Vleugels) |
| 2000 |
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Schließung der Kirche
nach Ablösung von Stuckteilen, Beginn der Vorbereitung zur
Instandsetzung |
| 2001 |
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Einbau von Netzen zum
Schutz von herabfallenden Stuckteilen, Wiedereröffnung der
Kirche zu Weihnachten 2001 |
| 2002 |
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Voruntersuchungen zur
Instandsetzung der Kirche. Untersucht wurde die Gründung, das
Gewölbe, das Dachwerk, Putz und Stuck, die Raumschale
(Farbfassungen), die Deckenfresken und die Ausstattung der
Kirche. Als Abschluss der Voruntersuchungen wurde eine
Musterachse angelegt (rechter Wandpfeiler zwischen Chorbereich
und Hochaltar) |
| 2003 |
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Vorlage der
Haushaltsunterlage-Bau beim bayerischen Landtag (Gesamtkosten
der Maßnahme: 6,75 Mio. Euro) |
| 2004 |
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Erteilung des
Bauauftrages, Beginn der Ausführungsplanung für den 1.
Bauabschnitt (Statische Instandsetzung) |
| 2005 |
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Teileinrüstung der
Kirchenfassade und des Kircheninnenraums, Durchführung der
Spezialbaumeisterarbeiten (Vernadelung von Rissen im Mauerwerk,
Einbau von Gewölbeüberfangungen). |
| 2006 |
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Durchführung der
Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten. Grundsätzlich
sollen aus der Bauzeit stammende Systeme weitgehend erhalten
werden, und nur defekte Teile wiederhergestellt werden.
Vorhandene Provisorien werden zurückgebaut. Geschädigte
Dachfußpunkte werden mit neuen Balken querschnittsgleich
repariert. Die Verbindungen erfolgen mit Überblattungen und
Schlitzblechen. Die Mauerlatte wird durch verleimte und
verschraubte Eisenbohlen repariert. Durch den Einsatz von
hydraulischen Hebemitteln und Werkzeugen wird versucht,
Verformungen des Dachwerks rückgängig zu machen. Mittels
Kertoplatten (ähnlich dicken Sperrholzplatten) wird im Dachraum
auf der Zerrbalkenebene eine statisch aussteifend wirkende
Scheibe ausgebildet. Weitere Aussteifungen sollen durch
räumliche Fachwerke und statisch wirkende Schalungen erreicht
werden. |
| 2007 |
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Instandsetzung des
Turmes, Fassadenanstrich |
| 2008-2010 |
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2. Bauabschnitt:
Innenrestaurierung, Wiederherstellung des ursprünglichen
Erscheinungsbildes des Kirchenraumes entsprechen der Musterachse
im Chorraum. |