Gymnasium & Internat

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Aktuell: Jahresbericht 2021/2022

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 Broschüre Stella-Maris-Schule

Ankündigungen:

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Berichte aus dem laufenden Schuljahr:

Excellenz am Gymnasium Schäftlarn

Fünf Schüler:innen des Gymnasiums der Benediktiner, Can Cordan, Constantin Albrecht, Carolina Knell, Paulina Grunwald und Pauline Lehmann (alle Q12), nahmen am 23.09.2022 beim Schülerwettbewerb „Exciting Physics“ in Regensburg, in der Kategorie „Kettenreaktion“ souverän den ersten Platz belegt. Die Fünf haben eine herausragende Leistung erbracht und konnten die Jury sowohl in der Anzahl der nacheinander ablaufenden Effekte, als auch in der optischen und kreativen Gestaltung ihres Experimentes überzeugen.

Das dazugehörige Video sehen Sie hier:

https://youtu.be/lqUgqLeaZno

Gewinnbringende Besinnungstage der Q11 im Juli 2022

Am Ende eines interessanten, schönen, aber doch auch anstrengenden Schuljahres angelangt, darf die Klassenstufe 11 sich ein paar Tage Zeit nehmen, um sich zu besinnen. Im Englischen spricht man von Consciousness oder Reflection, im Französischen von Connaissance oder Méditation. Ziel der Besinnungstage ist es also, sich über sich selbst und seine Ziele bewusst zu werden, über sich, andere und anderes nachzudenken, sich kennenzulernen, sich zu erkennen und neue Energie für das nächste Schuljahr zu tanken.

Wie die Besinnungstage verlaufen sind, lesen sie in einem ausführlichen Bericht hier

Zum Abschied ein klingendes Geschenk

Die 17jährige Angelina absolvierte ein fast einwöchiges Praktikum am Gymnasium Schäftlarn. Ihr Ziel: die Abläufe einer Schule, aber vor allem in der Ganztagsbetreuung besser kennenzulernen. Mit ihrer offenen und freundlichen Art, verstand sie sich recht schnell mit den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe. Was diese aber nicht wussten: Angelina ist eine sehr gute Musikerin! Am letzten Tag ihres Praktikums verabschiedete sie sich mit einer Überraschung bei den Kindern: Sie gab ein kleines Konzert auf der Schäftlarner Kirchenorgel. Mit großer Konzentration lauschten die Schüler und Schülerinnen den Orgelklängen von Bach, spendeten anschließend reichlich Applaus und verabschiedeten sich herzlich von unserer Praktikantin.

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Stadt und ihre Geschichte kennen

Nach über zwei Jahren Pandemie war es endlich wieder soweit – die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen konnten nach Berlin fahren!

Vom 11. bis zum 15. Juli 2022 machten sich die drei 10.Klassen und fünf Lehrkräfte auf die Reise.

Dort bewegten sie sich auf den Spuren der deutschen Geschichte des letzten Jahrhunderts und lernten die deutsche Hauptstadt ausführlich kennen.

Die Stadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wurden – ökologisch und fitnesstechnisch perfekt - bei einer ausführlichen Rad-Tour erkundet.

An den weiteren Tagen ging es, an diesem geschichtsträchtigen Ort, vor allem um eine Begegnung mit der deutschen Geschichte und den Geschichten Berlins und Deutschlands.

Nicht nur die inhaltliche Bereicherung, sondern auch das gemeinsame Erleben wurde sowohl von Schülern, als auch Lehrern sehr gelobt. Berlin bleibt eine Reise wert!

 

Magdalena Kusterer und Johannes Huber

Auf den Spuren der Römer

Die sechsten Klassen fahren nach Weißenburg

Zwei Schuljahre Latein haben die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe inzwischen hinter sich gebracht und dabei auch so Manches zur Geschichte der Römer erfahren. Da liegt es nahe, die römische Vergangenheit einmal hautnah kennenzulernen.

Alles Weitere zum Ausflug lesen Sie hier

Sport und Inklusion

Die Elftklässler am Gymnasium Schäftlarn organisieren ein Sportfest für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen

Das P-Seminar „So oder anders können“ hat sich mit dem Thema „Inklusion“ auseinandergesetzt. Im Rahmen einer Projektarbeit organisierten 12 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe ein Sportfest mit Rahmenprogramm, für die Schülerinnen und Schüler der Partnerschule Don Bosco Rottenbuch, in der Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen unterrichtet werden. Das Sportfest fand am Dienstag, den 12. Juli statt.

Lesen Sie mehr über das Fest hier

Unser Fest

Das Gymnasium feiert das Benediktsfest

Als es noch keine Corona-Pandemie gab feierte das Gymnasium Schäftlarn das Benediktsfest immer mit einem großen Schulausflug. Dies ist leider immer noch nicht möglich. Dennoch wollte die Schulgemeinschaft in diesem Schuljahr das Benediktsfest nicht wieder verstreichen lassen. Deshalb bildete sich am Vormittag des 11. Juli eine lange Prozession über das Schulgelände. Mit Liedern und besinnlichen Texte, mit Gebeten und Fürbitten zogen die Kinder und Jugendlichen, gemeinsam mit ihren Lehrern und Präfekten, zur Kirche.

Wie der ganze Tag verlaufen ist, lesen Sie hier

Griechenlandfahrt der 10. Klassen

Am 03. Juli machte sich eine kleine, abenteuerlustige Schülergruppe mit Herrn Wicht und Frau Pascha auf, um die Stätten des antiken Griechenlands zu erkunden.

Lesen Sie mehr...

Zwischen Kafka und Fritz Lang

Die Schäftlarner Theatergruppe bringt Woody Allens Komödie „Der Tod“ als urbane Dystopie fulminant auf die Bühne

Nach einer zweijährigen Zwangspause brachte die Theatergruppe endlich wieder ein Stück zur Aufführung. Nach monatelangen Proben und großem Aufwand, konnte am Freitag, den 1. Juli die Premiere stattfinden. In der gut gefüllten Aula zeigte die Gruppe um Dr. Herbert Schmid und Alwin Sauer eine gekonnte und fulminante schauspielerische Leistung. Der große Applaus am Ende bewies, das die Zuschauer der gleichen Meinung waren. "Der Tod" wurde noch am Montag, den 4. Juli, Mittwoch, den 6. Juli und Freitag, den 8. Juli gezeigt.

Lesen Sie die ausführliche Theaterkritik von Dr. Michael Stiersdorfer

hier

Sommer, Sonne, Sport und Spaß

Die Sommersportlager der 7. Klassen

So schön kann Schule sein! Bei wundervoll-sommerlichem Wetter, mehrere Tage am Gardasee zu verbringen, mit den Klassenkameraden schwimmen, klettern, vielfältige Sportmöglichkeiten nutzen und dann gemeinsam kochen, essen und an langen Abenden zusammensitzen, spielen und ratschen. 

Tatsächlich hört man nur Positives über die Tage am See, an denen der Gemeinschaftsgeist ebenso im Vordergrund steht, wie die sportlichen Aktivitäten und vor allem die Freude und der Spaß. So bewährten sich die Schülerinnen und Schüler am Klettersteig ebenso, wie beim Paddeln und beim Schwimmtraining. 

Nach den körperlichen Anstrengungen blieb dann genügend Zeit, um einfach mal in den See zu springen oder auf ein leckeres Eis einzukehren. Es wurde gemeinsam gekocht und gegrillt und der Abend in der Pizzeria durfte natürlich auch nicht fehlen. 

Schule soll Wissen und Bildung vermitteln, aber eben auch soziale Kompetenzen fördern und die Persönlichkeit entwickeln und stärken. In diesem Sinne waren die Sommersportlager am Gardasee ein voller Erfolg.

„Ich muss Sie leider enttäuschen, ich werde mich heute nicht für Sie ausziehen“

Theaterbesuch der Q11 von Wedekinds provokantem Stück „Lulu“

Schüler der Q11 besuchten, zusammen mit Herrn Dr. Stiersdorfer, im Residenztheater München das durchaus provokative Stück "Lulu" von Frank Wedekind. Lesen Sie den ausführlichen und informativen Artikel der Schülerin Leonie Brustmann zum Theaterbesuch und zum Stück 

hier

„Prüfungen“ und ein nasser Abschied

Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen verabschieden sich beim Abischerz

Auch das hatte es während der Coronazeit nicht mehr gegeben: Die Abiturientinnen und Abiturienten verabschieden sich, kurz vor Ihrer Zeugnisübergabe, mit einem Abischerz von ihrer Schule.

In diesem Jahr war das aber wieder möglich und so wurden die Mitschülerinnen und Mitschüler, aber vor allem die Lehrkräfte auf dem Hartplatz zusammengerufen, wo sich die Abiturienten den einen oder anderen Scherz bei den pädagogischen Mitarbeitern erlaubten. 

So mussten einige Lehrerinnen und Lehrer in einem wirklich kniffligen Quiz Fragen beantworten und wurden, falls sie die Fragen nicht lösen konnten – zum Gaudium der Schüler – durchaus farbenprächtig „bestraft“. Es folgte noch der eine und andere Wettbewerb, bei dem sich Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte mit Freude beteiligten und schließlich endete diese so gar nicht ernst gemeinte Aktion, bei hochsommerlichen Temperaturen, in einer großen Wasserschlacht, an der alle ersichtlichen Spaß hatten.

Herr, Du hast Deinen Jüngern den Heiligen Geist versprochen

Pfingstmessen sind ein besinnlicher Einstieg in die Ferien

Schon zu Beginn des Gottesdienstes wurden die Schülerinnen und Schüler überrascht, denn statt des üblichen Beginns, trat die Akrobatikgruppe in der Kirche auf und erbaute im Altarraum zunächst eine Mauer. 

Zudem zeigten zwei Streithähne worum es ging: Um die Mauern, die wir Menschen aufbauen, gegen uns und gegen unsere Mitmenschen und schließlich auch gegen Gott, weil er uns zeigen könnte, wie wir Mauern einreisen, das Trennende vereinigen könnten.

Abt Emmeram Tränkl führte ebenso, wie Pater Thaddäus in der zweiten Pfingstmesse, in den Gottesdienst ein und zeigte auf, dass Pfingsten genau dieses Fest der Hoffnung ist, die Zeit um Mauern einzureißen, sich zu öffnen und sich Neues zuzutrauen. 

Anhand von mehreren Gegenständen machte er deutlich, wie der Hl. Geist wirken kann.

Schließlich beteten auch alle Kirchenbesucher für die Abiturienten, die in Kürze die Schule verlassen werden und damit einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens beenden und einen Neuen beginnen werden.

Endlich wieder ein Sommerkonzert!

Big Band, Chor und Orchester führen schwungvoll in den Sommer ein

Was hat die Pandemie nicht alles stillgelegt und verhindert! So viele Feste und Feiern waren nicht mehr möglich, der Kulturbetrieb kam mehr oder weniger völlig zum Erliegen. Dennoch wurde an unserer Schule nie damit aufgehört, Musik zu unterrichten und zu spielen. Alleine, es fehlten die Auftritte und Konzerte, in denen sich unsere jungen Musiker zeigen können und den verdienten Beifall erhalten. Umso größer war die Freude, dass am 2. Juli endlich wieder ein großes Sommerkonzert stattfinden konnte.

Lesen Sie mehr über das Sommerkonzert hier

Ein Leben für Bildung und Kultur

Rolf Stubenrauch hat die Bundesverdienstmedaille erhalten

Rolf Stubenrauch war 44 Jahre als Lehrer am Benediktinergymnasium Schäftlarn tätig. Davon etliche Jahre als stellvertretender Schulleiter. Doch dies ist nur ein Teil seiner vielfältigen Tätigkeiten im Bereich Bildung und Kultur. Er erwarb sich in Schäftlarn nicht nur als erfolgreicher Lehrer, sondern auch über viele Jahre als Organisator und Herausgeber des Jahresberichts und als überaus kundiger Klosterführer zahlreiche Verdienste. 

Auch heute noch steht Herr Stubenrauch beratend der Schule zur Seite und er ist noch sehr engagiert im Klosterladen tätig. Über Schäftlarn hinaus verdient sein Engagement im Bereich des Philharmonischen Chors München, sowohl als Sänger, als auch als Organisator außerordentliche Anerkennung. Seine Arbeit als Chronist der Zusammenarbeit der Katholischen Schulwerke Bayern und Frankreich brachte ihm allseitig Lob ein. 

Diese Ehrung durch den Bundespräsidenten sollte natürlich in Schäftlarn nicht unerwähnt bleiben. So luden Schule und Kloster zu einer Feierstunde ein, in der noch einmal die zahlreichen Verdienste von Rolf Stubenrauch gewürdigt werden sollten. In seiner Dankesrede bestand der Geehrte darauf, dass eigentlich die Mitglieder des Philharmonischen Chors München und vor allem das Kloster und die Schule Schäftlarn geehrt werden sollten, so sehe er sich nur in einer Stellvertreterrolle, dem die Ehrung zukam. Dennoch freue er sich sehr über diese Anerkennung, müsse sich aber bei all den Genannten bedanken.

Im Anschluss eröffnete er das Buffett, dass von Bäcker Schmid ausgerichtet wurde und nicht nur überaus gut anzusehen war, sondern auch den Anwesenden erkennbar mundete.

Der Blick über den Tellerrand

Jugendliche am Gymnasium Kloster Schäftlarn erfahren in einem Projekt Vieles über das Leben an anderen Orten der Welt und überlegen, was das mit uns zu tun hat

Bereits seit dem Jahr 2014 initiiert Frau Schmette, eine Lehrerin es Benediktinergymnasiums Kloster Schäftlarn, in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Missio for Life“ eine Bildungswoche für Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. Auch in diesem Jahr konnten die Jugendlichen ihren Blick auf die Welt deutlich weiten.

Lesen Sie hier, was dabei gemacht wurde

Music was my first love

Die Big Band mit Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen

Warum Orchestertage so viel mehr sind als Musikproben

Es stellt schon eine erfreuliche Tradition dar, dass sich Schülerinnen und Schüler von Big Band und Orchester, an der Bayerischen Musikakademie Schloss Alteglofsheim auf das Sommerkonzert am 2. Juni vorbereiten. 

Das Orchester probte mit Begeisterung

Unter der Leitung von Frau Lutz und Frau Seidel probten die Schülerinnen und Schüler der 6. Bis 11. Jahrgangsstufen vom 27. Bis 29. Mai gemeinsam und in kleinen Ensembles für das große Musikevent.

Die gemeinsame Freizeit ist ein wichtiges Element

Dabei steht immer wieder nicht nur die Verbesserung der musikalischen Fähigkeiten im Vordergrund, auch das Musizieren aller Kinder und Jugendlichen und die gemeinsame freie Zeit haben einen hohen Stellenwert. 

Auch im Orchester verbringen alle Altersstufen gemeinsame Zeit

Gerade weil alle Altersstufen auch die probenfreien Stunden und die Tage insgesamt zusammen verbringen, hat diese Zeit in Alteglofsheim auch einen besonderen sozialen Charakter. Die Ensembles wachsen zusammen und stimmen sich aufeinander ein, was man letztendlich auch am Zusammenspiel bei der Aufführung hören kann.

Einblicke in fremde Kulturen und „Ninja Moves“ für alle

Eine bunte Online-Lesung mit Übersetzerin Franziska Hüther

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Jugendliteratur, lud die Fachschaft Deutsch zu einer Online-Vorlesung mit der Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin Franziska Hüther ein.

Wenn Sie lesen wollen, wie eine Schülerin die Lesung erlebte, lesen Sie hier

Hat der alte Rapmeister / Sich doch einmal wegbegeben!

Goethes „Zauberlehrling“ als moderner Sprechgesang mit passender „Mucke“

Passen die klassische Ballade „Der Zauberlehrling“ von Goethe und Rapmusik überhaupt zusammen? Dass diese beiden Komponenten sehr gut miteinander harmonieren, haben die siebten Klassen a, b und c mit Bravour bewiesen.

In einer Kooperation zwischen Deutsch (Dr. Ripfel, Dr. Stierstorfer) und Musik (Seidel, Lutz) inszenierten sie den „Zauberlehrling“ äußerst kreativ vor begeistertem Publikum: In Musik haben sie ihn als Rap musikalisch umgesetzt und in Deutsch haben sie den Zauberlehrling skandiert und darüber gesprochen, was Johann Wolfgang von Goethe damit ausdrücken wollte. 

Das Rappen und Vorbereiten auf die Aufführung haben den Schülerinnen und Schülern sehr viel Spaß gemacht und sie haben dabei gelernt, dass man seine Fähigkeiten und Mächte nicht überschätzen sollte, denn sonst bringt der Besen „Immer neue Güsse / […] schnell herein, / Ach! und hundert Flüsse / Stürzen auf mich ein.“.

 Marlene Waggershauser, Dr. Stierstorfer                                                             

Das Leben feiern!

Älteste Darstellung des Hl. Benedikt im Kloster Schäftlarn

Gottesdienst zum Heimgang des Hl. Benedikt

Der Hl. Benedikt ist nicht nur Ordensgründer, sondern auch der Schutzpatron unserer Schule. Anlässlich des Hochfestes zum Heimgang des Hl. Benedikt, lud die Schule die Schülerinnen und Schüler zu einem Gottesdienst in die Klosterkirche ein. 

Pater Thaddäus feierte mit den Kindern der 5. und 6. Klassen und betonte, dass der Tod des Hl. Benedikt ein besonderes Zeichen der Lebensfreude und des Lebens sei. Wenn uns nämlich bewusst wird, dass der Tod nicht ein Ende, sondern ein Heimgehen zu Gott ist, können wir auch voller Freude und unbeschwert leben. Der Hl. Benedikt hat Zeit seines Lebens das Hiersein gefeiert, weil er um die Sicherheit des Daseins bei Gott wusste. 

Mit dieser frohen Botschaft, auch in unruhigen und unfriedlichen Zeiten - als Zeichen der Solidarität hatten Schüler die Seiten der Gänge mit Lichtern und kleinen Ukrainefahnen geschmückt - wünschte Pater Thaddäus den Schülern einen weiteren guten Weg und den Segen Gottes.

Lesen ist Fernsehen im Kopf

Bei der Übergabe der Bücher

Neue Bücherkisten für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen

Eine der wichtigsten Aufgaben der Schule ist es, die Lust am Lesen und damit auch an Sprache zu wecken. Das Gymnasium Kloster Schäftlarn unternimmt in allen Jahrgangsstufen zahlreiche Projekte und Angebote, um den Umgang mit Literatur und Sprache zu fördern. Nun hat die Schulleitung den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen Bücherkisten spendiert, die Herr Stiersdorfer, selbst Autor und Fachbetreuer Deutsch an der Schule, zusammengestellt und gemeinsam mit Herrn Soos, dem Verantwortlichen für Bücherbestellungen, besorgt hat. 

Freudig übernahmen die Klassensprecher die Bücher

Vor Kurzem konnten die Bücher in einer kleinen Zeremonie den Klassen übergeben und in die dafür angeschafften Rollboxen eingeräumt werden. Ziel ist es, den Kinder möglichst unkompliziert und schnell gute Jugendliteratur anzubieten, ohne offizielle Ausleihe und lange Wege. Die Kinder bedankten sich bei Herrn Sagmeister und Herr Rosenbeck von der Schulleitung und begannen sofort zu lesen.

Eine tägliche Herausforderung!

Die Klosterküche kocht jeden Tag für bis zu 700 Personen

 

Es ist ein ambitioniertes Unterfangen, täglich zwischen 600 und 700 Essen zu kochen, die möglichst frisch und gleichzeitig auf den Tisch kommen sollen. Vor Kurzem beantwortete Herr Pscherer, der Chefkoch der Klosterküche, Fragen einer Gruppe Schülerinnen und Schüler und erläuterte das Verpflegungskonzept. Die Klosterküche müsse den Anforderungen von Kindern und Jugendlichen, den Mitarbeitern des Klosters, dem Lehrpersonal, das teilweise auch im Haus isst, und den oft älteren Personen aus dem Klosterkonvent gerecht werden. Zunächst stellte er klar, dass all diese Gruppen im Kern das gleiche Essen erhalten und nur bei den kleineren Gruppen beispielsweise der Salat getrennt serviert werden könne. Wie es bei Großküchen dieser Art üblich und unerlässlich sei, werden den vollständig frisch und selbst zu bereiteten Gerichten, auch vorgefertigte Beigaben zugefügt. Anders wäre die Menge an Essen nicht anzufertigen. In diesem Fall spricht man von einer Frisch- und Mischküche. Grundsätzlich folge das Küchenpersonal bei der Erstellung des Speiseplans den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und den Empfehlungen des Kultusministeriums zum Thema Schulverpflegung.

Herr Pscherer wies auf die zusätzlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie hin. Zwar wurden zum neuen Schuljahr die Essenszeit um eine Stunde verlängert, so dass allen Klassen ein Zeitfenster für Mittagessen eingeplant werden konnte. Dennoch bleibt es durch die notwendige Trennung der Klassen bei kürzeren Essenszeiten pro Klasse. Herr Pscherer bedauerte es sehr, dass manche gewohnten Speisen nicht gekocht werden können, weil die Ausgabe der Speisen zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. So wäre eine höhere Flexibilität bei den Nachspeisen derzeit einfach nicht zu schaffen, auch die Suppen wurden der Pandemie „geopfert“.

Bei der Wahl der Zulieferer lege man Wert darauf, dass neben dem Großlieferanten Trans Gourmet und Hamberger möglichst Lieferanten aus der unmittelbaren Gegend mit ins Boot geholt werden. Die Bäckerei Reis liefert das Brot und Backwaren, Obst und Gemüse kommt einerseits aus der Klostergärtnerei und andererseits wird es beim Obst- und Gemüsehandel Gessler gekauft, zumindest ein Teil des Fleisches kommt vom Biohof Deining und sollte Wildfleisch serviert werden, so wird dies zum Teil von den eigenen Jagdpächtern geliefert.

Auch der Frage der Nachhaltigkeit in der Küche des Klosters Schäftlarn, werde große Aufmerksamkeit gewidmet. Eine klare und gezielte Mülltrennung sorgt dafür, dass große Teile des Non-food-Materials wieder dem Recycling zugeführt werden. Die Speisereste, die bei so vielen Mahlzeiten zwangsweise entstehen, werden in speziellen Tonnen gesammelt und dann durch eine Spezialfirma entsorgt. Die Hygienevorschriften haben höchste Priorität. Wobei Herr Pscherer besonders betonte, dass es eine tägliche logistische Herausforderung sei, so viel Essen zu kochen, dass es für alle reicht, aber gleichzeitig, im Sinne der Nachhaltigkeit und der Ethik, nicht zu viel Essen weggeworfen werden muss.

Zuletzt äußerte der Chefkoch die Hoffnung, dass die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bald beendet werden können und auf diese Weise nicht nur mehr Schülerinnen und Schüler wieder gleichzeitig essen dürfen, sondern vor allem das Küchenteam wieder flexibler und umfangreicher arbeiten und damit natürlich auch eine breitere Palette an Speisen bieten kann.

 

So viel mehr als Lernen

Fasching am Gymnasium Kloster Schäftlarn

Auch wenn die Zeiten schwierig sind, ist es doch wichtig mit Kindern Freude und Spaß zu haben und auch miteinander zu feiern. Aus diesem Grund fanden sich am Donnerstag vor den Faschingstagen Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Betreuer zu diversen Faschingsfeiern zusammen. Aufgrund der Pandemie war zwar auch in diesem Jahr die große Faschingsparty in der Turnhalle nicht möglich, dennoch wurde ausführlich gefeiert. Neben der Maskenpräsentation und der Klassen- und Einzelprämierung, spielten die unterschiedlichen Bläserensembles mit flotten Stücken auf. Außerdem war natürlich mit Krapfen und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt. Nach diesem bunten Auftakt, feierten die einzelnen Klassen in ihren Klassenzimmern bei Musik und Spielen ausführlich weiter. So blieb es bis zum Schluss das, was es sein sollte, ein entspannter und lustiger Tag, an dem man einmal die Sorgen der Welt zurückstellen durfte.

Die Bilder der Maskierten sehen sie hier.

Schnee, Brotzeit und viel Spaß

Die Skitage der 6. Klassen

Die Pandemie hat in den vergangenen beiden Jahren zahlreiche Ausflüge und Aktionen an den Schulen verhindert. Umso erfreulicher ist es, dass mit den 6. Klassen Skitage durchgeführt werden konnten. 

Am Dienstag, den 22. Februar und am Mittwoch, den 23. Februar machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Lehrern und Präfekten auf den Weg nach Oberammergau, wo sie bis zum Nachmittag die Pisten mit viel Freude hinabsausten. Für das leibliche Wohl hatte die Küche des Gymnasiums gesorgt und für jeden Teilnehmer eine Brotzeittüte mit Getränk vorbereitet. 

Nach der angenehmen Stärkung am Mittag, genossen alle noch einmal die Abfahrten bei guten Schneeverhältnissen. Wieder ein kleiner Schritt in die Schulnormalität, der allen Spaß machte!

In Schäftlarn erhielten die Schüler den Blasiussegen.

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Mischung aus Präsenz- und Onlineunterricht - ein zukunftsfähiges Unterrichtsmodell?

Prof. Markus Janka

Der Schäftlarner Debattierclub geht mit prominenter Unterstützung in die dritte Runde

Beim 3. Debattierclub am 14.12.21 wurde viel über Vor- und Nachteile des Homeschoolings debattiert. An dieser strittigen Frage beteiligten sich 25 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Mitgliedern des Elternberats und der Lehrerschaft. Mehr...

Perspektivwechsel

Ein ungewöhnliches Projekt des P-Seminars „Inklusion“

„Einer für alle, alle für einen“;  heißt es in dem Kinderbuch „Die drei Muskeltiere“, das die Geschichte von vier Mäusen erzählt, die zusammen durch dick und dünn gehen und sich dabei blind vertrauen können. Was für vier Mäuse möglich ist, müsste doch eigentlich auch bei uns Menschen klappen oder? Doch wie sieht es mit dem Gemeinschaftssinn, dem Zusammenhalt und der Rücksichtnahme in unserer Gesellschaft aus, die nicht nur aus vier Mäusen sondern gleich aus 80 Millionen einzigartigen Individuen besteht? Wir als körperlich und geistig gesunde Menschen würden diese Frage anders beantworten als die Menschen, die tatsächlich davon betroffen sind. Blinde, hörgeschädigte und motorisch eingeschränkte Menschen beispielsweise erleben täglich ein Gesicht unserer Gesellschaft, das uns normalerweise verborgen bleibt.

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Mit einer Buchseite die Nase vorn

Die Schul- und Klosterleitung zeigte sich stolz über die guten Lesebeiträge

Vorlesewettbewerb 2021

Auch dieses Schuljahr ging es bei den 6.-KlässlerInnen wieder um die Wurst...äh, um den Titel „Bester Vorleser oder „Beste Vorleserin“ des Gymnasiums Schäftlarn.

Bis es so weit war, stand in den vergangenen Wochen im Deutsch-Unterricht erst einmal fleißiges und begeisterte(rnde)s Üben, Üben, Üben auf dem Programm, um schlussendlich in der ersten Runde des Vorlesewettbewerbs der „Stiftung Buchkultur und Leseförderung“ zwei KlassensiegerInnen ausfindig zu machen. Ins Rennen geschickt wurden von der 6a Helena Wimmer und Maximilian Wörz, von der 6b Livia Seul und Max Lehmann und von der 6c Felicia Iser und Fabian Heimeder.

Die besten Leser mit ihren Büchern

In der Schülerbibliothek stellten sich die Sechs der Herausforderung der zweiten Runde: Unter den aufmerksamen Ohren der Jury las jede(r) eine selbstausgewählte Stelle aus ihrem/seinem Lieblingsbuch vor. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl. Denn „nur“ eine ausgezeichnete Technik reicht nicht, um in die nächste Runde zu kommen; man muss die Zuhörer auch fesseln können, in die Atmosphäre der Geschichte eintauchen und mit der Stimme spielen. Auch dieses Jahr stellten die Kids eine großartige Vielfalt an unterschiedlicher Literatur von Fantasy über den erst im vergangenen Jahr erschienenen Roman „Der Ickabog“ von J. K. Rowling bis hin zu Werken mit modernen Themen wie „Digital Detox“, dem sich die Autorin Kirsten Boie in ihrer Roman-Serie „Sommerby“ annimmt, vor. Leicht fiel es der Jury, die sich aus Abt Petrus Höhensteiger, Herrn Sagmeister, Herrn Rosenbeck, Herrn Dr. Stierstorfer und den betreuenden Deutschlehrkräften der 6. Klassen Frau Tillmann, Frau Adorf und Herrn Heiß zusammensetzte, nicht, die drei Besten zu ermitteln. Besonders die ersten beiden Plätze waren dicht beieinander. Durchgesetzt hat sich schließlich Livia Seul (6b), die gekonnt eine Stelle aus ihrem Lieblingsbuch „Ein Sommer in Sommerby“ vorlas. Sie überzeugte die Jury nicht nur mit einer sauberen Technik, sondern glänzte vor allem durch ihre ausgezeichnete witzige Textauswahl, in der eine Oma ihren verwunderten Enkelkindern nach der Ankunft in einer idyllischen Einöde berichtet, dass sie kein Internet habe, da sie niemandem gerne ins „Netz“ gehe. Dicht dahinter kam Max Lehmann (ebenfalls 6b) auf Platz 2, der eine fast Hörbuch-reife Interpretation des Romans „Wunder“ präsentierte, in dem es um die Inklusion eines äußerlich andersartigen Kindes geht. Auf dem dritten Platz landete Maximilian (6a), der sogar mit einem „fremden“ Text überzeugen konnte, da sein vertrautes Buch gerade nicht griffbereit war. Alle TeilnehmerInnen erhielten eine Urkunde der Stiftung Buchkultur, die drei SiegerInnen freuten sich zudem über einen Buchpreis aus den aktuellen Neuerscheinungen.

Für Livia geht es nun weiter in die nächste Runde auf Regionalebene. Leider wird sie auch dieses Jahr coronabedingt in digitaler Form abgehalten. Doch wir sind uns sicher, dass Livia diese Hürde genauso mit Bravour meistern wird! Wir drücken ihr fest alle Daumen!

Advent am Gymnasium Schäftlarn

Der Advent ist am Gymnasium Kloster Schäftlarn eine besondere Zeit beginnt immer mit dem Schmücken der Gänge. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern gestaltet in liebevoller Kleinarbeit die Schule mit weihnachtlichen Tannenbäumen, Fensterschmuck und vielen anderen schönen Details. Das Haus und all seine Personen stimmen sich mehr und mehr auf den Advent und die kommende Weihnachtszeit ein.

Pater Johannes erzählt die Geschichte des Hl. Nikolaus

 

Der Nikolaustag

Am 6. Dezember besucht der Nikolaus die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe in ihren Klassenzimmern. Dabei liest er ihnen nicht nur die Leviten oder verteilt großzügig Lob, er hat auch eine süße Kleinigkeit für jedes Kind mitgebracht. An diesem Tag beginnen auch die feierlichen Nikolausgottesdienste. In der Unterstufe besucht der Nikolaus persönlich, vertreten durch Pater Johannes, den Gottesdienst und stellt sich den Kindern vor. Er erzählt von seinem Leben, den Geschichten, die den heiligen Nikolaus so berühmt und beliebt gemacht haben und mahnt die Kinder, dem Beispiel der Menschlichkeit, der Großzügigkeit und des Glaubens zu folgen. Auch am Ende des Gottesdienstes bekommen die Kinder ein süßes Andenken an den heiligen Mann als Geschenk. Am Abend kommen schließlich die Jungs des Internats zusammen und erhalten Besuch vom Heiligen, dem Krampus und zwei Engeln. Auch hier dürfen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen manche Ermahnung, aber auch viel Lob anhören, bevor der Nikolaus noch einmal jeden freundlich beschenkt. 

Rorategottesdienst im Internat

Rorate

Als Roratemessen werden Eucharistiefeiern bezeichnet, die im Advent frühmorgens vor Sonnenaufgang, örtlich auch am Abend bei Kerzenschein gefeiert werden. In dieser Tradition luden das Kloster und das Gymnasium Schäftlarn am 8. Dezember zu einer feierlichen Roratemesse ein. Die besinnliche Atmosphäre vieler Kerzenlichter, bereicherte Herr Mandl, ein ehemaliger Lehrer und Präfekt des Gymnasiums, mit seinem Gesang und Orgelmusik. Abt Petrus erklärte in seiner Predigt den Sinn des Lichts, das uns immer wieder daran erinnert, dass wir selbst zum Licht berufen sind. Wir dürfen darauf vertrauen, von Gott angenommen und begleitet zu sein, so können wir, wenn wir uns ihm immer wieder anvertrauen, unserer eigenen Kraft, unserem Licht-sein bewusst werden.

Auch die Schüler des Internats feiern mehrere kurze Rorateandachten und stimmen sich so in der Gemeinschaft auf die kommende Weihnachtszeit ein.

Musik beim Adventsgottesdienst

Adventsnachmittage

In der Woche nach dem dritten Adventsonntag gestalten die Präfekten der einzelnen Klassen, gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Adventsnachmittag. Dieser beginnt mit einem besinnlichen Adventsgottesdienst und wird in den jeweiligen Klassenzimmern weitergeführt. Bei Musik, Punsch, Plätzchen, kleinen Geschenken, Geschichten und Basteleien bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Weihnachtszeit vor.

Der Nikolaus im Internat hatte sich "Verstärkung" mitgebracht.

Weihnachtsgottesdienste

Schließlich endet die Adventszeit, als Vorbereitungszeit auf Weihnachten, mit den Weihnachtsgottesdiensten. Bevor die Schülerinnen und Schüler in die Weihnachtsferien entlassen werden, sollen sie nicht nur all die guten und freundlichen Wünsche der Schulleitung, der Lehrer und Präfekten begleiten, sondern vor allem auch der Segen Gottes und die Erinnerung auf das, was Weihnachten eigentlich ist: Die Geburt Christi und ein immer wiederkehrendes Fest der Liebe, der Freude und des Angenommen-seins!

Hausmusiknachmittag 2021

Obwohl in diesem Jahr keine externen Zuschauer beim Hausmusiknachmittag zugelassen waren, zeigten alle Musikerinnen und Musiker großes Engagement und Spielfreude. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler spendeten reichlich Applaus.

Sehen Sie die Bildergalerie hier.

Besuch der Berufsinformationsmesse und Berufsberatungsabend:

Beim Besuch der Berufbildungsmesse

Im Zuge der Studien und Berufsorientierung im P-Seminar, fand auch dieses Jahr am 24.11.2021, der durch den Elternbeirat organisierte Berufsberatungsabend für die Q11 und Q12 statt. Wie bereits im letzten Jahr fand die Vorstellung verschiedener Berufsfelder, wie z.B. Jura, BWL, Unternehmensberatung und noch viele mehr online über Zoom statt. Trotz dieser Hürden konnten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die meist durch die Eltern vorgestellten Berufe gewinnen. Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Referentinnen und Referenten für ihre Zeit und die spannenden Vorträge an diesem Abend.

Am Donnerstag der gleichen Woche besuchte die gesamte Q11 die Studium- und Berufsinformationsmesse „Einstieg“ im MOC München. Entgegen aller Corona Bestimmungen und einiger Absagen durch die Aussteller, konnten die Schülerinnen und Schüler mit einigen Ausbildungsbetrieben, sowie Hochschulen direkten Kontakt herstellen und ihre Fragen an die Aussteller richten.

Was es so alles gibt!

Die Wahlkurse bieten für jeden etwas

 

Am Gymnasium Schäftlarn können die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Unterricht lernen, Neues erfahren und auch einmal Spaß haben. Bevor sie in der Nachmittagsbetreuung Hausaufgaben anfertigen und lernen, bleibt auch in der Mittagsfreizeit genügend Raum, um zu spielen, auszuruhen, sich auszutauschen, einfach Freizeit zu verbringen. In diesen Stunden gibt es zusätzlich zahlreiche Angebote zur Erholung, zur Bewegung, aber auch Wissenswertes und vielfältige Dinge, bei denen man spielerisch und mit Freude etwas tun und lernen kann.

Die Palette ist groß: Da kann auf mehrere Arten Sport getrieben werden, mit Fußball, Badminton, Hockey, Ballspielen, Handball, Volleyball und Klettern. Etwas Besonderes ist das Angebot der Akrobatikgruppe, weil hier nicht nur die Freude an der Bewegung, sondern auch große Körperbeherrschung erlernt wird.

Man kann sich auch selbst erproben, beispielsweise in der Theater- oder der Kreativgruppe, im Chor, Orchester und der Big Band und auch beim Gitarrenspiel. In der Schreibwerkstatt sehen die Kinder, dass es gar nicht so einfach ist, einen gut lesbaren Text zu verfassen und bei der Kalligraphie zählt mehr die Kunst des Schreibens an sich. Beim Erschaffen von Filzgemälden lernt man neue Gestaltungstechniken.

Kreatives geschieht auch in der Filmgruppe, wo ein eigener Film gedreht werden soll oder bei der Begegnung mit der Natur, wie der Schulgartengruppe oder der Bienenwerkstatt.

In den Wahlkursen „Atempause“ und „Yoga/Tiefenentspannung“ können Kinder zur Ruhe kommen, sich ihres Körpers und ihrer Sinne auf eher meditative Weise bewusst werden.

Und schließlich gibt es den Arbeitskreis „Indien“, der sich um die Beziehung zu unserer indischen Partnerschule kümmert und so auch das Bewusstsein für andere Kulturen erweitert.

Das Angebot ist also nicht nur reichlich, sondern vor allem vielfältig und es sollte für jeden Schüler und jede Schülerin auch etwas dabei sein, was Spaß macht und bereichert.

Und Franziska sagt „Hallo“

Die Tiere auf Aiderbichl führen ein freies Leben

Ausflug der 6. Klassen ins Gut Aiderbichl

 

Es war ein eher trüber Herbstvormittag, als sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6c, zusammen mit ihren Klassenleiterinnen und Präfekten, per Bus in Richtung Iffeldorf aufmachten. Die Idee war, endlich einmal einen schönen Ausflug mit den Kindern zu unternehmen und dabei auch noch etwas Interessantes zu erfahren. 

Franziska ist einer der Stars auf dem Gut

Das Gut Aiderbichl ist ein sogenannter Gnadenhof, der Tiere aufnimmt, die an anderen Orten nicht mehr gebraucht oder gewollt werden, eine Art Pflege- und Altersheim für Tiere! Das Gut liegt idyllisch in der Nähe der Osterseen und strahlt sehr viel Frieden und Gemütlichkeit aus. Dieser Funke übertrug sich schnell auf unsere Schülerinnen und Schüler. 

Die Begegnung mit den Tieren sorgte für viel Freude

Sie folgten der Führung nicht nur mit Interesse, sondern konnten sich anschließend bei der oft persönlichen Begegnung mit den zahlreichen und unterschiedlichsten Tieren nicht genug sattsehen und sattstreicheln.

Viel Spaß auch auf dem Spielplatz

Zahlreiche Fotos wurden gemacht und auch im Freizeitbereich, wie auf dem Spielplatz und in der Gastronomie, herrschte friedliches und freudiges Miteinander. So blieb am Ende das Fazit, dass die Idee des Ausflugs vollständig aufgegangen ist.

Wir sind dann mal (kurz) weg!

Tag 1: Mittagspause auf dem heiligen Berg

Unterwegs auf dem Jakobsweg

Am Sonntag, den 17.10. um 9 Uhr trafen wir uns, ausgerüstet mit unseren Fahrrädern, am Bahnhof in Hohenschäftlarn. Nach einer allgemeinen Begrüßung durch den Kursleiter Herr Heiß begann die Exkursion mit der ersten Etappe in Richtung Starnberger See ..

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Lesen und Kicken – geht das? Und wie!

„Lesekick“ – ein bayernweites Projekt des Kultusministeriums und des Bayerischen Fußballverbands!

Fußball und Lesen – wie passt das nur zusammen? Dass man zwischen diesen beiden Polen sehr wohl eine Brücke schlagen kann, demonstrierten Organisatorin Nadine Hehemann, (Fußball-)Autorin und ehemalige „ran“-Redakteurin, die Autorin Irene Margil, Tobias Fischer und Luis Dunkes, zwei Trainer des bayerischen Fußballverbands.

Am 4.10.21 startete Irene Margil mit einer spannenden Lesung aus ihrem auf Tatsachen basierenden Roman „Tayo bleibt!“, in dem ein Geflüchteter aus Namibia zum Fußballstar wird. Die Schülerinnen und Schüler stellten im Anschluss viele interessierte Fragen, die sogar die Autorin selbst beeindruckten.

Anschließend ging es zum Fußballplatz des Gymnasiums. Die ambitionierten Trainer des BFV bauten verschiedene Parcours auf, um das Ballgefühl der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Das Training war nicht nur sehr vielseitig, sondern allen war der Spaß und die hohe Motivation anzumerken. Am Ende konnten sich Mädchen und Jungen in einer Mini-Weltmeisterschaft beweisen, bei der sich alle sehr engagiert beteiligten. Die abschließende Meinung aller war, dass nach dem Spiel schließlich vor dem Spiel ist, also die Schülerinnen und Schüler auf eine baldige Wiederholung der Veranstaltung, gerne auch für weitere Klassen, hoffen. (Copyright der Bilder Nadine Hehemann)

Wir und der älteste Patron Schäftlarns

Der Hl. Dionys wird in Schäftlarn gefeiert

Der Hl. Dionys ist der Klosterpatron von Schäftlarn. Alljährlich gedenkt die Schulgemeinschaft von Schäftlarn mit Gottesdiensten des bedeutenden Heiligen, der eigentlich der Begründer der Christianisierung Frankreichs ist.

„Ihr seid das Salz der Erde, Ihr seid das Licht der Welt!“ Auf diesen Satz aus dem Evangelium bauten sowohl Abt Petrus, als auch Pater Thaddäus ihre Predigten auf. Jeder Einzelne ist etwas Besonderes und sollte dieses Licht, das ihm von Gott geschenkt wurde, auch zulassen. Hier ist der Hl. Dionys ein besonderes Beispiel, denn um 250 n. Chr. ging er mit sechs weiteren Gefährten nach Gallien und begann das Wort Gottes zu verkünden.

Die Botschaft für junge Menschen heute: Auch wenn du nicht dem Mainstream entsprichst, sei mutig du zu sein, sei dieses Salz und das Licht, das unsere Gesellschaft mehr denn je braucht. Nicht weil wir als Christen überheblich sind und uns für etwas Besseres halten, sondern weil wir unsere Besonderheit als Geschöpf Gottes geschenkt bekommen haben.

Die feierlichen Messen wurden von der Bläserklasse und dem Chor musikalisch begleitet und bildeten so einen spirituellen Raum zum Atemholen für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule.

Aus Freude an der Musik

Probentage für Big Band und Chor in Alteglofsheim vom 29. September bis 01. Oktober

 

Nach zwei Jahren Pause durften Big Band und Chor mit Frau Lutz, Frau Seidel und Herrn Sauer endlich wieder in die Musikakademie nach Alteglofsheim fahren.

Coronabedingt konnten statt 90 nur 45 Schülerinnen und Schüler mitkommen. Dennoch war es möglich, dass alle Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen dabei waren. Die Intensität der Proben, aber vor allem der Spaß am gemeinsamen Musizieren und Singen stellten für alle Beteiligten eine echte Bereicherung dar. Darüber hinaus vertiefte sich die bereits bestehende Gemeinschaft noch einmal deutlich.

Diese Probentage dienten auch der Vorbereitung auf den Hausmusikabend am 16. November in der Aula der Schule und für das feierliche Weihnachtskonzert am 16. Dezember in der Klosterkirche. Nach den Tagen in Alteglofsheim schauen alle Beteiligten voller Freude und Eifer diesen ersten Live-Konzerten vor Publikum, seit Beginn der Pandemie, entgegen.

Sollten sich die Bedingungen bezüglich der Pandemie nicht verschlechtern, planen die Lehrkräfte bereits Orchester- und Big Band-Tage für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10.

Gemeinschaft erleben

Internatswochenende im malerischen Lechtal

Die Sonne scheint, die ersten Bäume färben sich bunt und der Ausblick vom Berggasthof bei Forchach im östereichischen Lechtal lässt selbst wenig romantisch gestimmte Internatsjungen staunen und begeistert innehalten. Der Ort für das erste Internatswochenende dieses Schuljahres war gut gewählt, stand doch das Haus ganz für die Schüler und die Präfekten zur Verfügung.

Die Schüler des Internats Kloster Schäftlarn sind eine feste Gemeinschaft. Sie leben unter der Woche miteinander, sie freuen sich, lernen, spielen, kochen und feiern miteinander. Sie streiten auch miteinander und versöhnen sich wieder, sie fühlen sich zugehörig zu dieser speziellen Lebensgemeinschaft. 

 

Da in diesem Schuljahr viele neue Schüler im Internat leben, kam dem ersten Internatswochenende eine besondere Bedeutung zu. So brachen am 1. Oktober die Internatsschüler der Unter- und Mittelstufe mit dem Bus ins Lechtal auf. Angekommen, wurden die Zimmer und auch gleich die Aufgaben im Selbstversorgerhaus verteilt. Es zeigte sich, dass wirklich jeder seinen Aufgaben zuverlässig nachkam. Die Erkenntnis, dass Helfen und Arbeiten für die Gemeinschaft auch Freude bereitet, stellte einen gewünschten Nebeneffekt dar.

Beim gemeinsamen Kochen und Spielen am Abend und auf dem nahegelegenen Fußballplatz, lernten sich die Jugendlichen noch besser kennen und hatten ihren Spaß. Der Samstag stand ganz im Zeichen der großen Lechwanderung. Sonne, abwechslungsreiche Landschaft und einige Pausen mit guter Brotzeit brachten allen Teilnehmern ein besonderes Naturerlebnis.

Als am Sonntag die gesamte Truppe den Bus zurück bestieg, war allen anzumerken, dass das Ziel, die neuen Schüler zu integrieren und die Gemeinschaft der Internatsschüler noch enger zusammenzuschweißen, bestens gelungen ist.

Tradition und Freude

Trachtentag am Gymnasium Schäftlarn

Auch wenn das Oktoberfest in diesem Jahr wieder nicht stattfinden kann, lassen sich die Schülerinnen und Schüler, die Lehrer und Betreuer eine bewährte und farbenfrohe Tradition nicht nehmen: Alljährlich zum Beginn des Oktoberfestes zeigen sich viele an unserer Schule in Tracht und steigen so in die berühmte „Fünfte“ Jahreszeit Münchens ein.

Auch hier zeigt sich Gemeinschaft, wenn es eben nicht nur ums Lernen, sondern auch um die Freude am Leben, den Spaß und auch ums gemeinsame Feiern geht.   

Besinnliches, Abenteuerliches und jede Menge Spaß – endlich wieder Kennenlerntage!

In diesem Schuljahr konnten wieder die Kennenlerntage für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse stattfinden. So brachen am Vormittag des 22. September unsere Neulinge, zusammen mit ihren Lehrern und Präfekten in Richtung Altötting auf. Der erste Tag des mehrtätigen Ausflugs stand ganz im Zeichen des Wallfahrtsortes. Die Kinder erfuhren viele wissenswerte Dinge über den Ort, konnten zahlreiche Eindrücke in der Stiftskirche, der Gnadenkapelle, dem legendären „Panorama“ und in der Kirche des Hl. Konrad sammeln. Auch der Direktor Hr. Sagmeister, der Internatsleiter Herr van Laak, Pater Norbert und Monsignore Olbrich ließen es sich nicht nehmen, die Kinder am Nachmittag zu begleiten und zum Abschluss des Tages einen Gottesdienst mit allen in der Stiftskirche zu feiern. Herr Beilhack umrahmte diese Feier mit Orgelmusik.

Noch am Abend richteten sich alle Teilnehmer in der Jugendherberge in Burghausen gemütlich ein. Dort wurde am Donnerstag die längste Burg der Welt besichtigt und so mancher spannende Einblick in das Burgleben gewonnen. Am Nachmittag sollte dann auch nicht das Spiel zu kurz kommen: Beim Minigolfspielen zeigte sich so mancher Meister. Spannend wurde es am Abend, denn bei einer Fackelwanderung am Wöhrsee, mit Blick zur Burg und einigen geheimnisvollen Geschichten, konnten die Kinder ahnen, wie mystisch das Leben früher rund um eine Burg gewesen sein mag.

Am Freitag genossen die Schülerinnen und Schüler noch einmal ein ausgiebiges Frühstück in der Jugendherberge, bevor es ans Aufräumen und Packen ging. Gegen Mittag erreichten die Busse dann wieder Schäftlarn, wo die vielleicht etwas müden, aber durchaus begeisterten Kinder von Ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Über Klimaaktivisten, Camper und Schein-Urlauber

Wie die nominierten Titel des Deutschen Jugendliteraturpreises  2021 im Deutschunterricht der Unter- und Mittelstufe vorgestellt werden.

 

Wie kommt die Nominierungsliste des DJLP 2021 bei Kindern und Jugendlichen an und welche Lektüren aus den Bereichen Kinder- und Jugendbuch werden daraus von den Zielgruppe besonders präferiert? Auf welche Weise könnte man die Auswahl an herausragender Literatur sinnvoll im Unterricht einbeziehen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen hat die Fachschaftsleitung ein Projekt angeregt, bei dem sich die Heranwachsenden die in deren Augen besten Titel im Rahmen von Präsentationen gegenseitig vorstellen sollten.

Die Schülerinnen und Schüler erstellten zunächst in Kleingruppen interaktive Plakate zu dem jeweils ausgewählten Buch und präsentierten diese. Eine fundierte Bewertung des Textes, ein Quiz und ein Reflexionsgespräch sollten diese Phase abrunden. Bei der Vorstellung der Plakate stellten die Schülerinnen und Schüler einen zentralen Gegenstand aus dem Roman, die Autoren bzw. die Illustratoren den Zuhörern vor. Beim anschließenden Quiz konnten die Teilnehmer auch einen kleinen Preis, in Form von Süßigkeiten gewinnen, was durchaus zur Motivation aller beitrug.

Die bearbeiteten und vorgestellten Bücher waren: „Adresse unbekannt“ von Susin Nielsen, „Irgendwo ist immer Süden“ von Marianne Kaurin und „ Verraten“ von Grit Poppe.

Bei der abschließenden Abstimmung wählten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse das Kinderbuch „Irgendwo ist immer Süden“ und die der 7. Klasse das Jugendbuch „Verraten“ zu ihren Favoriten.

Vorleseprofi Emil Gutzmer (6b) ist Kreissieger von München Land West im Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur!

Mit seiner Vorstellung einer irrwitzig-spannenden Textstelle aus dem bekannten Fantastik-Roman und Kinderbuchklassiker „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren konnte Emil die mehrköpfige Jury aus Leseexperten überzeugen und sich gegen sieben andere Konkurrentinnen und Konkurrenten durchsetzen. Die vorgestellten Titel der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstammten fast ausschließlich dem bei Jugendlichen sehr beliebten Genre der Fantasy-Literatur.

Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr digital von der Therese-Giehse-Realschule in Unterschleißheim unter Mitwirkung der Fachschaft Deutsch des Gymnasiums der Benediktiner Schäftlarn im Jurorenteam organisiert. Somit wurden auch die Lesebeiträge als sogenannte „Booktubes“, kurze Vorlesevideos unter Klärung des inhaltlichen Kontexts, eingereicht und wurden online von der Jury begutachtet. Wer sich von Emils sehr guter Leistung auf Hörbuch-Niveau überzeugen möchte, kann dies anhand seines Videos tun. Wir drücken Emil schon jetzt die Daumen für den Bezirksentscheid am 7.4.21, wo er unsere Schule würdig vertreten wird.

Video vom Regionalentscheid

Schule in Zeiten von Corona

Die Coronapandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor bislang ungeahnte Herausforderungen. Davon sind auch gerade die Schulen stark betroffen. Wir möchten in einer kurzen Reihe darstellen, wie das Gymnasium Schäftlarn mit all den unerwarteten und bis zum Februar 2020 unvorstellbaren Vorgängen und Zwängen, rund um die Pandemie, umgeht.

 

Musik                 Akrobatik                 Naturwissenschaften                 Präfektur

Die Nominierungen des Katholischen und des Deutschen Jugendliteraturpreises begeistern die Klasse 6a des Gymnasiums Schäftlarn

Die Jugendlichen von heute lesen nichts mehr und spielen nur noch mit ihren Smartphones und Tablets herum – so das gängige Vorurteil. Dass dem nicht so ist, bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a im Deutschunterricht. Mithilfe von Broschüren, welche aktuelle (und vergangene) Nominierungen des Katholischen und Deutschen Jugendliteraturpreises enthielten, suchten sich die Schüler attraktiven und altersgemäßen Lesestoff aus, stellten diesen anhand von zum Inhalt passenden Gegenständenvor, und entwarfen auch interaktive Plakate, die den Betrachter zum Handeln aufforderten. In diesem Kontext fanden sich im Klassenzimmer kuriose Gegenstände, die man normalerweise dort nicht vorfinden würde:

So bereitete z.B. Anna-Lena Riss mit einem Kochtopf ein Drachenherz aus dem Roman „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ (Dita Zipfel) zu, indem das Mädchen Lucie mit dem etwas verrückten neuen Lebenspartner ihrer Mutter und dessen kuriosen Kochrezepten zurechtkommen muss.

Des Weiteren tauchte (im wahrsten Sinne des Wortes) Sofia Klier plötzlich mit Taucherbrille und Schwimmflossen vor der Tafel auf, um „Die beste Bahn meines Lebens“ (Anne Becker) mitten im Klassenzimmer zu schwimmen, in dem der 13-jährige Schwimmfan Jan, der an Legasthenie leidet und diese zu verbergen versucht, um die Aufmerksamkeit des irrwitzigen und intelligenten Mädchens Flo kämpft.

Während Lilly Weiss die privatesten Gedanken von „Lilis Leben eben“ (Valérie Dayre) anhand eines Tagebuchs präsentierte, in dem die gleichnamige Protagonistin über ihre traumatischen Erlebnisse an einer Raststätte auf dem Weg nach Frankreich schrieb, lud Emanuel Klaric seine Klassenkameraden auf eine magische Fahrt mit einem Karussell im sagenumwobenen Venedig ein, wo diese auch den „Herr[n] der Diebe“ (Cornelia Funke) und dessen geheime Doppelidentität kennen gelernt haben.

Insgesamt erhielt die Klasse vielseitige aktuelle und klassische Leseanregungen, sodass die Schülerinnen und Schüler sich mit ansprechenden Jugendromanen für die lange Zeit der Sommerferien eindecken konnten. Hierbei zögerte Niklas Krüger nicht lange und stieg sofort in den „Bus 57“ (Dashka Slater) nach Oakland ein, welcher 2020 sowohl von der Kritikerjury als auch von der Jugendjury wärmstens als einzigartiges Leseerlebnis gleich doppelt empfohlen wurde. Darin steht unter Einbezug vieler authentischer Dokumente die brandaktuelle Thematik im Mittelpunkt, ob die Justiz in den USA human genug mitafroamerikanischen Tätern umgeht. Für jeden Lese-Geschmack war also etwas geboten.

Dr. Michael Stierstorfer

Die Wahlkurse haben begonnen

Mancher mag bei dem Begriff Ganztagsbetreuung in erster Linie an Lernen und die Erledigung der Hausaufgaben denken. Doch Ganztagsbetreuung kann auch so viel mehr sein. Neben dem zweifelos wichtigen schulischen Arbeiten und der vielfältigen Unterstützung durch Lehrer und Präfekten, kann Ganztagsbetreuung auch ein richtiges Abenteuer sein, mit vielfältigen Erfahrungen und Angeboten. Am Gymnasium Schäftlarn zeigt sich das unter anderem an der Vielfalt der Wahlkurse, die nach dem regulären Unterricht angeboten werden. Für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen haben inzwischen, unter Berücksichtigung aller coronabedingten Vorsichtsmaßnahmen, die Wahlkurse begonnen. Da kann man im Unterstufentheater in andere Rollen schlüpfen und sich neu und anders erfahren, im Buchclub taucht man in die Fantasiewelt der Literatur ein, bei der „Atempause“ stehen die Erholung und die (durchaus spirituelle) Entspannung im Vordergrund und in der Kreativwerkstatt darf nach Lust und Laune gewerkelt, getöpfert und gestaltet werden. Schach ist eher etwas für die ruhigeren Denker, wie wohl auch der Wahlkurs Hörbuch eher die ruhigeren Schülerinnen und Schüler ansprechen wird. Für Ausgleich sorgt dann der sehr beliebte Wahlkurs Sport und Spiel, in dem getobt und gespielt werden darf, aber auch Körperbeherrschung und Teamgeist nicht zu kurz kommen. Bei vielen weiteren Wahlkursen, wie dem Gitarrenkurs, der Indien AG, der Bienen AG oder dem Schulgarten, kann man neue Fertigkeiten erlernen und vor allem bislang Unbekanntem ganz nahe kommen. Die Ministrantengruppe oder der Chor dienen dem Gemeinschaftsgeist und auch der spirituellen und musischen Bildung, während sich die Umweltscouts auf den Weg machen, um herauszufinden, wie wir unsere Umwelt schützen und ihr gerechter werden können. Die Wahlkurse haben begonnen und den Schulalltag in der Ganztagsschule noch einmal zusätzlich bereichert. Da sage noch einmal einer, Schule sei langweilig!

Miteinander wachsen - Kennenlerntag der 5. Klassen

Sie lächelt zufrieden! Etliche Male hat die Schülerin versucht die Slackline in der ganzen Länge zu balancieren und ist immer wieder gescheitert. Jetzt hatte sie einen ganz geringen Halt durch eine Schulfreundin und schon hat es geklappt. Auch das ist eines der Ziele des Kennenlerntags: herauszufinden, dass Vieles gemeinsam leichter und besser geht! So erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufen in Partnerinterviews, bei Sport und Spiel und in gemeinsamen Aktionen einiges über die anderen Kinder in der Klasse und erlebten die Freude daran, sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei musste es gar nicht immer sehr ernst zugehen, denn gerade im spielerischen Miteinander und in der Freude am gemeinsamen Gestalten entsteht ein soziales Gefüge und ein Klassengefühl. Da konnte man entdecken, dass der Ruhige und Schüchterne genauso wichtig ist für das Gelingen wie der lautstärkere Draufgänger, weil der Ruhige oft Dinge genauer betrachtet und gründlicher sein kann. So bleibt als Ergebnis, dass der Kennenlerntag sicher dazu beigetragen hat, jedem ein Stück Wertschätzung in der Klasse entgegenzubringen und darüber hinaus einige Stunden frohen Miteinanders gestaltet zu haben.

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Viele ideenreiche Texte gegen den Corona-Blues – Ergebnisse des Schäftlarner Schreibwettbewerbs im Fach Deutsch für die Unterstufe

Im Rahmen eines Schreibwettbewerbs für die Klassen 5-7 unter Vorgabe von sechs ganz unterschiedlichen Schreibimpulsen erhielten die Jury-Mitglieder Karin Heimbuch, Judith Tillmann und Dr. Michael Stierstorfer unter dem Motto „Texte gegen den Corona-Blues –Schluss mit dem Trübsal zur Corona-Zeit“ zahlreiche sehr lesenswerte Einreichungen von Gedichten, Rap-Texten, Beschreibungen von Anti-Corona-Superhelden, kreativen Spielideen, Erlebniserzählungen, Kurzgeschichten und Berichten, um die Leere der Krise mit etwas motivierender Lebensfreude zu füllen und dem Corona-Blues den Garaus zu machen. Den Möglichkeiten, das Corona-Virus zumindest auf dem Papier mit viel Innovativität zu besiegen, waren hierbei keine Grenzen gesetzt, wie Sie im Folgenden selbst lesen können:

Texte gegen den Corona-Blues

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