Gymnasium & Internat

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herzlich willkommen auf den Seiten unseres Gymnasiums. Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie herzlich zu einem virtuellen Rundgang durch unser Gymnasium ein. mehr

Aufnahmegespräche für das Schuljahr 2022/23 sind ab sofort möglich!

Sehr geehrte Eltern, bitte kontaktieren Sie das Sekretariat unter der Telefonnummer

Tel. 08178-7920.

 

Weitere wichtige Termine:

Tag der offenen Tür      Samstag, 12. März 2022 

                                        Samstag, 26. März 2022,

                                        jeweils mit Einzelterminen


Informationsabende     Mittwoch, 16. März 2022, ab 19 Uhr


Schnuppertag                Dienstag, 5. April 2022

 

 

 

 


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Aktuell: Jahresbericht 2020/21

Spenden für unsere Partnerschule

Gerade in diesen Zeiten ist unsere Partner-Schule in Khammam auf unsere Hilfe angewiesen.

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 Broschüre Stella-Maris-Schule

Ankündigungen:

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Berichte aus dem laufenden Schuljahr:

Weltmissionstag 2021 - Besuch aus dem Senegal

Am 21. Oktober bekamen wir Besuch aus dem Benediktiner-Kloster Keur Moussa. Die Mönche sind vier Wochen in ganz Bayern unterwegs, um für den Weltmissionssonntag der bayerischen Bischöfe das diesjährige Partnerland Senegal vorzustellen.

Bei einer Andacht lauschten die Schüler der Unterstufe den Klängen der Kora, einer Stegharfe, die durch die Mönche in Keur Moussa in ganz Westafrika berühmt geworden ist.

Anschließend kamen Schüler der Mittel- und Oberstufe in der Aula ins Gespräch mit den Mönchen, wobei sie sich unter anderem für das Zusammenleben von Muslimen und Christen im Senegal und für das Leben im Kloster interessierten.

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Lesen und Kicken – geht das? Und wie!

„Lesekick“ – ein bayernweites Projekt des Kultusministeriums und des Bayerischen Fußballverbands!

Fußball und Lesen – wie passt das nur zusammen? Dass man zwischen diesen beiden Polen sehr wohl eine Brücke schlagen kann, demonstrierten Organisatorin Nadine Hehemann, (Fußball-)Autorin und ehemalige „ran“-Redakteurin, die Autorin Irene Margil, Tobias Fischer und Luis Dunkes, zwei Trainer des bayerischen Fußballverbands.

Am 4.10.21 startete Irene Margil mit einer spannenden Lesung aus ihrem auf Tatsachen basierenden Roman „Tayo bleibt!“, in dem ein Geflüchteter aus Namibia zum Fußballstar wird. Die Schülerinnen und Schüler stellten im Anschluss viele interessierte Fragen, die sogar die Autorin selbst beeindruckten.

Anschließend ging es zum Fußballplatz des Gymnasiums. Die ambitionierten Trainer des BFV bauten verschiedene Parcours auf, um das Ballgefühl der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Das Training war nicht nur sehr vielseitig, sondern allen war der Spaß und die hohe Motivation anzumerken. Am Ende konnten sich Mädchen und Jungen in einer Mini-Weltmeisterschaft beweisen, bei der sich alle sehr engagiert beteiligten. Die abschließende Meinung aller war, dass nach dem Spiel schließlich vor dem Spiel ist, also die Schülerinnen und Schüler auf eine baldige Wiederholung der Veranstaltung, gerne auch für weitere Klassen, hoffen. (Copyright der Bilder Nadine Hehemann)

Wir und der älteste Patron Schäftlarns

Der Hl. Dionys wird in Schäftlarn gefeiert

Der Hl. Dionys ist der Klosterpatron von Schäftlarn. Alljährlich gedenkt die Schulgemeinschaft von Schäftlarn mit Gottesdiensten des bedeutenden Heiligen, der eigentlich der Begründer der Christianisierung Frankreichs ist.

„Ihr seid das Salz der Erde, Ihr seid das Licht der Welt!“ Auf diesen Satz aus dem Evangelium bauten sowohl Abt Petrus, als auch Pater Thaddäus ihre Predigten auf. Jeder Einzelne ist etwas Besonderes und sollte dieses Licht, das ihm von Gott geschenkt wurde, auch zulassen. Hier ist der Hl. Dionys ein besonderes Beispiel, denn um 250 n. Chr. ging er mit sechs weiteren Gefährten nach Gallien und begann das Wort Gottes zu verkünden.

Die Botschaft für junge Menschen heute: Auch wenn du nicht dem Mainstream entsprichst, sei mutig du zu sein, sei dieses Salz und das Licht, das unsere Gesellschaft mehr denn je braucht. Nicht weil wir als Christen überheblich sind und uns für etwas Besseres halten, sondern weil wir unsere Besonderheit als Geschöpf Gottes geschenkt bekommen haben.

Die feierlichen Messen wurden von der Bläserklasse und dem Chor musikalisch begleitet und bildeten so einen spirituellen Raum zum Atemholen für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule.

Aus Freude an der Musik

Probentage für Big Band und Chor in Alteglofsheim vom 29. September bis 01. Oktober

 

Nach zwei Jahren Pause durften Big Band und Chor mit Frau Lutz, Frau Seidel und Herrn Sauer endlich wieder in die Musikakademie nach Alteglofsheim fahren.

Coronabedingt konnten statt 90 nur 45 Schülerinnen und Schüler mitkommen. Dennoch war es möglich, dass alle Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen dabei waren. Die Intensität der Proben, aber vor allem der Spaß am gemeinsamen Musizieren und Singen stellten für alle Beteiligten eine echte Bereicherung dar. Darüber hinaus vertiefte sich die bereits bestehende Gemeinschaft noch einmal deutlich.

Diese Probentage dienten auch der Vorbereitung auf den Hausmusikabend am 16. November in der Aula der Schule und für das feierliche Weihnachtskonzert am 16. Dezember in der Klosterkirche. Nach den Tagen in Alteglofsheim schauen alle Beteiligten voller Freude und Eifer diesen ersten Live-Konzerten vor Publikum, seit Beginn der Pandemie, entgegen.

Sollten sich die Bedingungen bezüglich der Pandemie nicht verschlechtern, planen die Lehrkräfte bereits Orchester- und Big Band-Tage für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10.

Gemeinschaft erleben

Internatswochenende im malerischen Lechtal

Die Sonne scheint, die ersten Bäume färben sich bunt und der Ausblick vom Berggasthof bei Forchach im östereichischen Lechtal lässt selbst wenig romantisch gestimmte Internatsjungen staunen und begeistert innehalten. Der Ort für das erste Internatswochenende dieses Schuljahres war gut gewählt, stand doch das Haus ganz für die Schüler und die Präfekten zur Verfügung.

Die Schüler des Internats Kloster Schäftlarn sind eine feste Gemeinschaft. Sie leben unter der Woche miteinander, sie freuen sich, lernen, spielen, kochen und feiern miteinander. Sie streiten auch miteinander und versöhnen sich wieder, sie fühlen sich zugehörig zu dieser speziellen Lebensgemeinschaft. 

 

Da in diesem Schuljahr viele neue Schüler im Internat leben, kam dem ersten Internatswochenende eine besondere Bedeutung zu. So brachen am 1. Oktober die Internatsschüler der Unter- und Mittelstufe mit dem Bus ins Lechtal auf. Angekommen, wurden die Zimmer und auch gleich die Aufgaben im Selbstversorgerhaus verteilt. Es zeigte sich, dass wirklich jeder seinen Aufgaben zuverlässig nachkam. Die Erkenntnis, dass Helfen und Arbeiten für die Gemeinschaft auch Freude bereitet, stellte einen gewünschten Nebeneffekt dar.

Beim gemeinsamen Kochen und Spielen am Abend und auf dem nahegelegenen Fußballplatz, lernten sich die Jugendlichen noch besser kennen und hatten ihren Spaß. Der Samstag stand ganz im Zeichen der großen Lechwanderung. Sonne, abwechslungsreiche Landschaft und einige Pausen mit guter Brotzeit brachten allen Teilnehmern ein besonderes Naturerlebnis.

Als am Sonntag die gesamte Truppe den Bus zurück bestieg, war allen anzumerken, dass das Ziel, die neuen Schüler zu integrieren und die Gemeinschaft der Internatsschüler noch enger zusammenzuschweißen, bestens gelungen ist.

Tradition und Freude

Trachtentag am Gymnasium Schäftlarn

Auch wenn das Oktoberfest in diesem Jahr wieder nicht stattfinden kann, lassen sich die Schülerinnen und Schüler, die Lehrer und Betreuer eine bewährte und farbenfrohe Tradition nicht nehmen: Alljährlich zum Beginn des Oktoberfestes zeigen sich viele an unserer Schule in Tracht und steigen so in die berühmte „Fünfte“ Jahreszeit Münchens ein.

Auch hier zeigt sich Gemeinschaft, wenn es eben nicht nur ums Lernen, sondern auch um die Freude am Leben, den Spaß und auch ums gemeinsame Feiern geht.   

Besinnliches, Abenteuerliches und jede Menge Spaß – endlich wieder Kennenlerntage!

In diesem Schuljahr konnten wieder die Kennenlerntage für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse stattfinden. So brachen am Vormittag des 22. September unsere Neulinge, zusammen mit ihren Lehrern und Präfekten in Richtung Altötting auf. Der erste Tag des mehrtätigen Ausflugs stand ganz im Zeichen des Wallfahrtsortes. Die Kinder erfuhren viele wissenswerte Dinge über den Ort, konnten zahlreiche Eindrücke in der Stiftskirche, der Gnadenkapelle, dem legendären „Panorama“ und in der Kirche des Hl. Konrad sammeln. Auch der Direktor Hr. Sagmeister, der Internatsleiter Herr van Laak, Pater Norbert und Monsignore Olbrich ließen es sich nicht nehmen, die Kinder am Nachmittag zu begleiten und zum Abschluss des Tages einen Gottesdienst mit allen in der Stiftskirche zu feiern. Herr Beilhack umrahmte diese Feier mit Orgelmusik.

Noch am Abend richteten sich alle Teilnehmer in der Jugendherberge in Burghausen gemütlich ein. Dort wurde am Donnerstag die längste Burg der Welt besichtigt und so mancher spannende Einblick in das Burgleben gewonnen. Am Nachmittag sollte dann auch nicht das Spiel zu kurz kommen: Beim Minigolfspielen zeigte sich so mancher Meister. Spannend wurde es am Abend, denn bei einer Fackelwanderung am Wöhrsee, mit Blick zur Burg und einigen geheimnisvollen Geschichten, konnten die Kinder ahnen, wie mystisch das Leben früher rund um eine Burg gewesen sein mag.

Am Freitag genossen die Schülerinnen und Schüler noch einmal ein ausgiebiges Frühstück in der Jugendherberge, bevor es ans Aufräumen und Packen ging. Gegen Mittag erreichten die Busse dann wieder Schäftlarn, wo die vielleicht etwas müden, aber durchaus begeisterten Kinder von Ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Über Klimaaktivisten, Camper und Schein-Urlauber

Wie die nominierten Titel des Deutschen Jugendliteraturpreises  2021 im Deutschunterricht der Unter- und Mittelstufe vorgestellt werden.

 

Wie kommt die Nominierungsliste des DJLP 2021 bei Kindern und Jugendlichen an und welche Lektüren aus den Bereichen Kinder- und Jugendbuch werden daraus von den Zielgruppe besonders präferiert? Auf welche Weise könnte man die Auswahl an herausragender Literatur sinnvoll im Unterricht einbeziehen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen hat die Fachschaftsleitung ein Projekt angeregt, bei dem sich die Heranwachsenden die in deren Augen besten Titel im Rahmen von Präsentationen gegenseitig vorstellen sollten.

Die Schülerinnen und Schüler erstellten zunächst in Kleingruppen interaktive Plakate zu dem jeweils ausgewählten Buch und präsentierten diese. Eine fundierte Bewertung des Textes, ein Quiz und ein Reflexionsgespräch sollten diese Phase abrunden. Bei der Vorstellung der Plakate stellten die Schülerinnen und Schüler einen zentralen Gegenstand aus dem Roman, die Autoren bzw. die Illustratoren den Zuhörern vor. Beim anschließenden Quiz konnten die Teilnehmer auch einen kleinen Preis, in Form von Süßigkeiten gewinnen, was durchaus zur Motivation aller beitrug.

Die bearbeiteten und vorgestellten Bücher waren: „Adresse unbekannt“ von Susin Nielsen, „Irgendwo ist immer Süden“ von Marianne Kaurin und „ Verraten“ von Grit Poppe.

Bei der abschließenden Abstimmung wählten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse das Kinderbuch „Irgendwo ist immer Süden“ und die der 7. Klasse das Jugendbuch „Verraten“ zu ihren Favoriten.

Vorleseprofi Emil Gutzmer (6b) ist Kreissieger von München Land West im Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur!

Mit seiner Vorstellung einer irrwitzig-spannenden Textstelle aus dem bekannten Fantastik-Roman und Kinderbuchklassiker „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren konnte Emil die mehrköpfige Jury aus Leseexperten überzeugen und sich gegen sieben andere Konkurrentinnen und Konkurrenten durchsetzen. Die vorgestellten Titel der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstammten fast ausschließlich dem bei Jugendlichen sehr beliebten Genre der Fantasy-Literatur.

Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr digital von der Therese-Giehse-Realschule in Unterschleißheim unter Mitwirkung der Fachschaft Deutsch des Gymnasiums der Benediktiner Schäftlarn im Jurorenteam organisiert. Somit wurden auch die Lesebeiträge als sogenannte „Booktubes“, kurze Vorlesevideos unter Klärung des inhaltlichen Kontexts, eingereicht und wurden online von der Jury begutachtet. Wer sich von Emils sehr guter Leistung auf Hörbuch-Niveau überzeugen möchte, kann dies anhand seines Videos tun. Wir drücken Emil schon jetzt die Daumen für den Bezirksentscheid am 7.4.21, wo er unsere Schule würdig vertreten wird.

Video vom Regionalentscheid

Schule in Zeiten von Corona

Die Coronapandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor bislang ungeahnte Herausforderungen. Davon sind auch gerade die Schulen stark betroffen. Wir möchten in einer kurzen Reihe darstellen, wie das Gymnasium Schäftlarn mit all den unerwarteten und bis zum Februar 2020 unvorstellbaren Vorgängen und Zwängen, rund um die Pandemie, umgeht.

 

Musik                 Akrobatik                 Naturwissenschaften                 Präfektur

Die Nominierungen des Katholischen und des Deutschen Jugendliteraturpreises begeistern die Klasse 6a des Gymnasiums Schäftlarn

Die Jugendlichen von heute lesen nichts mehr und spielen nur noch mit ihren Smartphones und Tablets herum – so das gängige Vorurteil. Dass dem nicht so ist, bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a im Deutschunterricht. Mithilfe von Broschüren, welche aktuelle (und vergangene) Nominierungen des Katholischen und Deutschen Jugendliteraturpreises enthielten, suchten sich die Schüler attraktiven und altersgemäßen Lesestoff aus, stellten diesen anhand von zum Inhalt passenden Gegenständenvor, und entwarfen auch interaktive Plakate, die den Betrachter zum Handeln aufforderten. In diesem Kontext fanden sich im Klassenzimmer kuriose Gegenstände, die man normalerweise dort nicht vorfinden würde:

So bereitete z.B. Anna-Lena Riss mit einem Kochtopf ein Drachenherz aus dem Roman „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ (Dita Zipfel) zu, indem das Mädchen Lucie mit dem etwas verrückten neuen Lebenspartner ihrer Mutter und dessen kuriosen Kochrezepten zurechtkommen muss.

Des Weiteren tauchte (im wahrsten Sinne des Wortes) Sofia Klier plötzlich mit Taucherbrille und Schwimmflossen vor der Tafel auf, um „Die beste Bahn meines Lebens“ (Anne Becker) mitten im Klassenzimmer zu schwimmen, in dem der 13-jährige Schwimmfan Jan, der an Legasthenie leidet und diese zu verbergen versucht, um die Aufmerksamkeit des irrwitzigen und intelligenten Mädchens Flo kämpft.

Während Lilly Weiss die privatesten Gedanken von „Lilis Leben eben“ (Valérie Dayre) anhand eines Tagebuchs präsentierte, in dem die gleichnamige Protagonistin über ihre traumatischen Erlebnisse an einer Raststätte auf dem Weg nach Frankreich schrieb, lud Emanuel Klaric seine Klassenkameraden auf eine magische Fahrt mit einem Karussell im sagenumwobenen Venedig ein, wo diese auch den „Herr[n] der Diebe“ (Cornelia Funke) und dessen geheime Doppelidentität kennen gelernt haben.

Insgesamt erhielt die Klasse vielseitige aktuelle und klassische Leseanregungen, sodass die Schülerinnen und Schüler sich mit ansprechenden Jugendromanen für die lange Zeit der Sommerferien eindecken konnten. Hierbei zögerte Niklas Krüger nicht lange und stieg sofort in den „Bus 57“ (Dashka Slater) nach Oakland ein, welcher 2020 sowohl von der Kritikerjury als auch von der Jugendjury wärmstens als einzigartiges Leseerlebnis gleich doppelt empfohlen wurde. Darin steht unter Einbezug vieler authentischer Dokumente die brandaktuelle Thematik im Mittelpunkt, ob die Justiz in den USA human genug mitafroamerikanischen Tätern umgeht. Für jeden Lese-Geschmack war also etwas geboten.

Dr. Michael Stierstorfer

Die Wahlkurse haben begonnen

Mancher mag bei dem Begriff Ganztagsbetreuung in erster Linie an Lernen und die Erledigung der Hausaufgaben denken. Doch Ganztagsbetreuung kann auch so viel mehr sein. Neben dem zweifelos wichtigen schulischen Arbeiten und der vielfältigen Unterstützung durch Lehrer und Präfekten, kann Ganztagsbetreuung auch ein richtiges Abenteuer sein, mit vielfältigen Erfahrungen und Angeboten. Am Gymnasium Schäftlarn zeigt sich das unter anderem an der Vielfalt der Wahlkurse, die nach dem regulären Unterricht angeboten werden. Für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen haben inzwischen, unter Berücksichtigung aller coronabedingten Vorsichtsmaßnahmen, die Wahlkurse begonnen. Da kann man im Unterstufentheater in andere Rollen schlüpfen und sich neu und anders erfahren, im Buchclub taucht man in die Fantasiewelt der Literatur ein, bei der „Atempause“ stehen die Erholung und die (durchaus spirituelle) Entspannung im Vordergrund und in der Kreativwerkstatt darf nach Lust und Laune gewerkelt, getöpfert und gestaltet werden. Schach ist eher etwas für die ruhigeren Denker, wie wohl auch der Wahlkurs Hörbuch eher die ruhigeren Schülerinnen und Schüler ansprechen wird. Für Ausgleich sorgt dann der sehr beliebte Wahlkurs Sport und Spiel, in dem getobt und gespielt werden darf, aber auch Körperbeherrschung und Teamgeist nicht zu kurz kommen. Bei vielen weiteren Wahlkursen, wie dem Gitarrenkurs, der Indien AG, der Bienen AG oder dem Schulgarten, kann man neue Fertigkeiten erlernen und vor allem bislang Unbekanntem ganz nahe kommen. Die Ministrantengruppe oder der Chor dienen dem Gemeinschaftsgeist und auch der spirituellen und musischen Bildung, während sich die Umweltscouts auf den Weg machen, um herauszufinden, wie wir unsere Umwelt schützen und ihr gerechter werden können. Die Wahlkurse haben begonnen und den Schulalltag in der Ganztagsschule noch einmal zusätzlich bereichert. Da sage noch einmal einer, Schule sei langweilig!

Miteinander wachsen - Kennenlerntag der 5. Klassen

Sie lächelt zufrieden! Etliche Male hat die Schülerin versucht die Slackline in der ganzen Länge zu balancieren und ist immer wieder gescheitert. Jetzt hatte sie einen ganz geringen Halt durch eine Schulfreundin und schon hat es geklappt. Auch das ist eines der Ziele des Kennenlerntags: herauszufinden, dass Vieles gemeinsam leichter und besser geht! So erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufen in Partnerinterviews, bei Sport und Spiel und in gemeinsamen Aktionen einiges über die anderen Kinder in der Klasse und erlebten die Freude daran, sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei musste es gar nicht immer sehr ernst zugehen, denn gerade im spielerischen Miteinander und in der Freude am gemeinsamen Gestalten entsteht ein soziales Gefüge und ein Klassengefühl. Da konnte man entdecken, dass der Ruhige und Schüchterne genauso wichtig ist für das Gelingen wie der lautstärkere Draufgänger, weil der Ruhige oft Dinge genauer betrachtet und gründlicher sein kann. So bleibt als Ergebnis, dass der Kennenlerntag sicher dazu beigetragen hat, jedem ein Stück Wertschätzung in der Klasse entgegenzubringen und darüber hinaus einige Stunden frohen Miteinanders gestaltet zu haben.

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Viele ideenreiche Texte gegen den Corona-Blues – Ergebnisse des Schäftlarner Schreibwettbewerbs im Fach Deutsch für die Unterstufe

Im Rahmen eines Schreibwettbewerbs für die Klassen 5-7 unter Vorgabe von sechs ganz unterschiedlichen Schreibimpulsen erhielten die Jury-Mitglieder Karin Heimbuch, Judith Tillmann und Dr. Michael Stierstorfer unter dem Motto „Texte gegen den Corona-Blues –Schluss mit dem Trübsal zur Corona-Zeit“ zahlreiche sehr lesenswerte Einreichungen von Gedichten, Rap-Texten, Beschreibungen von Anti-Corona-Superhelden, kreativen Spielideen, Erlebniserzählungen, Kurzgeschichten und Berichten, um die Leere der Krise mit etwas motivierender Lebensfreude zu füllen und dem Corona-Blues den Garaus zu machen. Den Möglichkeiten, das Corona-Virus zumindest auf dem Papier mit viel Innovativität zu besiegen, waren hierbei keine Grenzen gesetzt, wie Sie im Folgenden selbst lesen können:

Texte gegen den Corona-Blues

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