Aktuelles

Einblicke in fremde Kulturen und „Ninja Moves“ für alle

Eine bunte Online-Lesung mit Übersetzerin Franziska Hüther

Am 6.4.2022 um 19.00 Uhr lud Herr Dr. Stierstorfer zur Online-Lesung mit der Literaturpreisträgerin und Übersetzerin Franziska Hüther, die Literaturwissenschaften und nordische Sprachen wie skandinavisch studiert hat, ein.

Im Vordergrund des Abends standen die beiden von Franziska Hüther übersetzten Bücher
„Irgendwo ist immer Süden“ der Autorin Marianne Kaurin und „Über den Umgang mit schwierigen Eltern“ von der damals erst 13-jährigen Autorin Nina Lyngaard Jorgensen.

 

Für mich war den Abend sehr spannend, da ich mich im Vorfeld sehr mit der Thematik des ersten Buches beschäftigt hatte. Ich fand es aufregend, die Worte von der Übersetzerin selbst zu hören und konnte richtig mitfiebern.

Das Buch „Über den Umgang mit schwierigen Eltern“ fand ich so interessant, dass ich es mir am nächsten Tag direkt bestellt habe und hoffe, nützliche Hinweise für meinen Alltag zu finden. J

Nach fast zwei Stunden endete das unterhaltsame Zoom-Meeting noch mit einem kleinen Quiz – und (welch Wunder!) mit einem Buch von Frau Hüther als Gewinn.

Danke an Franziska Hüther und Herrn Dr. Stierstorfer für die Organisation dieses kurzweiligen Abends, der viele Zuhörerinnen und Zuhörer zum Lesen anregte.

 

Sofia Klier, 7a

Aktueller denn je!

„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen.

Am Gymnasium Schäftlarn erhalten die Schülerinnen und Schüler den Blasiussegen

In der katholischen Kirche wird am 3. Februar traditionell der Blasiussegen gespendet. Dieser Segen soll den gläubigen Menschen vor Hals- und Erkältungsleiden schützen. Gerade in diesen Pandemiezeiten tut es besonders gut, zu wissen, dass es da noch die Hilfe Gottes gibt und auch die jungen Menschen auf seine Unterstützung hoffen dürfen. 

Im Anschluss an einen feierlichen Gottesdienst wurde jedem Schüler und jeder Schülerin der Blasiussegen gespendet. Schließlich wurde auch noch jedem Gottesdienstbesucher eine kleine Tüte mit weiteren Wohltaten für den Hals und den Magen überreicht. Ein schönes Ritual, das gut tut!

Mischung aus Präsenz- und Onlineunterricht - ein zukunftsfähiges Unterrichtsmodell?

Prof. Markus Janka

Der Schäftlarner Debattierclub geht mit prominenter Unterstützung in die dritte Runde

Beim 3. Debattierclub am 14.12.21 wurde viel über Vor- und Nachteile des Homeschoolings debattiert. An dieser strittigen Frage beteiligten sich 25 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Mitgliedern des Elternberats und der Lehrerschaft. Die Veranstaltung wurde von Falko Heinl, Jutta Kalvelage und Dr. Michael Stierstorfer als mittlerweile eingespieltes Trio initiiert. Als bewährter promineneter Rhetorikcoach war auch Prof. Dr. Markus Janka von der LMU München anwesend. In die Regeln zum Argumentieren und Debattieren führten die eloquenten Schüler Chiara Seitz und Emil Gutzmer (beide 7b) anhand des im Deutschunterricht thematisierten Beispiels „Sollten Jugendliche unter 16 Jahren uneingeschränkten Zugang zu Apps haben?“ ein. Insgesamt ist das Homeschooling bei weitem nicht so negativ wie teilweise von der Presse gesehen worden, denn vor allem die vielfältigeren Möglichkeiten, digital zu arbeiten sowie der verminderte Lärmpegel von Online-Unterricht wurden gelobt. Als Nachteil wurde die Vereinsamung und die leichte Ablenkbarkeit genannt. Als weiteres Highlight zeigte sich auch die Katze des versiert debattierenden Lenny Remus (8b) sehr interessiert an der Debatte, wie man an dem obigen Bild leicht erkennen kann. Daraus lässt sich ein weiterer Vorteil fürs Homeschooling ableiten: Seelische Unterstützung von den eigenen Haustieren (falls vorhanden), gerade auch für eher unbeliebte Fächer. Daneben wurde auch erörtert, welche Vor- und Nachteile ein für Schüler und Lehrer in allen Klassenzimmern frei zugängliches W-Lan hätte. Summa Summarum drehten sich dieses Mal passend zur digitalen Plattform des Debattierclubs alle Themen um digitale Belange im Schulkontext. Aufgrund der engagierten Beteiligung der Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Jahrgangsstufen und der stetigen Nachfrage nach neuen Debattenrunden bleibt schließlich zu konstatieren: Fortsetzung folgt…

 

Dr. Michael Stierstorfer

 

 

Perspektivwechsel

Ein ungewöhnliches Projekt des P-Seminars „Inklusion“

„Einer für alle, alle für einen“;  heißt es in dem Kinderbuch „Die drei Muskeltiere“, das die Geschichte von vier Mäusen erzählt, die zusammen durch dick und dünn gehen und sich dabei blind vertrauen können. Was für vier Mäuse möglich ist, müsste doch eigentlich auch bei uns Menschen klappen oder? Doch wie sieht es mit dem Gemeinschaftssinn, dem Zusammenhalt und der Rücksichtnahme in unserer Gesellschaft aus, die nicht nur aus vier Mäusen sondern gleich aus 80 Millionen einzigartigen Individuen besteht? Wir als körperlich und geistig gesunde Menschen würden diese Frage anders beantworten als die Menschen, die tatsächlich davon betroffen sind. Blinde, hörgeschädigte und motorisch eingeschränkte Menschen beispielsweise erleben täglich ein Gesicht unserer Gesellschaft, das uns normalerweise verborgen bleibt.

Aus diesem Grund haben wir, das P-Seminar „Inklusion“, das Projekt „So oder anders können“ auf die Beine gestellt. Drei Tage lang haben wir versuch den Alltag einer eingeschränkten Person aus einer anderen Perspektive zu erfahren und gelernt, welche Herausforderungen und Schwierigkeiten dieser für eingeschränkte Personen bereithält. Dafür haben wir uns in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und uns mit verschiedenen Einschränkungen auseinander gesetzt. Ob blind, taub oder motorisch eingeschränkt – in unserem Fall ohne den starken Arm beziehungsweise im Rollstuhl – wir alle haben gelernt, was es bedeutet, wenn man auf die Hilfe anderer angewiesen ist und demjenigen dann auch noch blind vertrauen muss. Geduld, Vertrauen und Überwindung waren während der drei Tage unsere ständigen Begleiter. Trotzdem konnte jeder einzelne von uns am Ende des Projekts erschöpft aber glücklich sagen, dass das Projekt ein großer Erfolg und eine ganz besondere Chance war. Eine Chance um wichtige Erfahrungen zu sammeln und Empathie für die Menschen unserer Gesellschaft zu erlernen, die sie verdienen und manchmal auch darauf angewiesen sind.

Wie der Name „Inklusion“ aber sagt, geht es in unserem Seminar nicht nur darum einen Einblick in den Alltag eingeschränkter Personen zu bekommen, sondern auch darum selber einen Teil zum „großen Ganzen“ beizutragen; darum das Wort „Inklusion“ in die Tat umzusetzen. Dazu war geplant, dass wir für zwei Tage die Schule in Rottenbuch besuchen würden und dort an dem Schulalltag eingeschränkter Kinder und Jugendlicher teilnehmen dürften. „Im Gegenzug“ hätten wir für die Schülerinnen und Schüler aus Rottenbuch, die wir in den zwei Tagen kennengelernt hätten, einen gemeinsamen Sommersporttag organisiert. Doch die Corona-Pandemie machte uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Da der Besuch, das Kennenlernen und damit auch das Sommersportfest nicht mehr möglich waren, stellten wir uns die Fragen nach einem „Plan B“. Wir entschlossen uns an der Idee eines Sporttages festzuhalten, den wir nun jedoch für die 6.Klassen Schäftlarns ausrichten wollten.

So wollten wir unsere Erfahrungen, die wir in unserem ersten Projekt gewonnen hatten, auf spielerische Weise mit den Sechstklässlern teilen und ihnen im Rahmen des Projekts die Möglichkeit geben selber die Perspektive zu wechseln. Aus der Idee wurde mit der Zeit ein Konzept und vom 19.07 bis zum 21.07 dann schließlich unser eigenes Projekt, das wir „Perspektivwechsel“ tauften. An verschiedenen Stationen versuchten wir unterschiedliche Aspekte der Einschränkung „Blindheit“ so vielseitig und eindrücklich wie möglich darzustellen. An der Station „Blindenführung“ erklärten wir ihnen beispielsweise, wie man einen Blindenstock richtig benutzt und sich damit orientiert ohne vom Weg abzukommen. Bei der Station „Torball“ wurde ganz besonders der Hörsinn gefordert, während bei den Stationen „Tasten“ und „ Parcour“ die Geschicklichkeit im Vordergrund stand. Die Krönung des jeweiligen Projekttages war die Station „Klettern“. Dort wagten dich die Sechstklässler blind an die schuleigene Boulderwand und kletterten gesichert und unter Anleitung ihrer Klassenkameraden zu dem Süßigkeitenkorb, der oben auf sie wartete. Bei Abschlussrunde, die das Ende jedes Projekttages darstellte, reflektierten wir gemeinsam die gesammelten Erfahrungen an den durchlaufenen Stationen. So erzählten uns die Sechstklässler begeistert und erstaunt von ihren persönlichen Empfindungen: wie viel Spaß der Tag ihnen bereitet hatte und wie überrascht sie von seinem Verlauf waren, den sie sich doch ganz anders vorgestellt hatten. Doch nicht nur die Sechstklässler, sondern auch wir waren positiv überrascht: Überrascht von ihrem Engagement, ihrem ehrlichen Interesse und ihrer Begeisterung. So merkte wir, dass das Projekt nicht nur für uns, sondern auch für sie etwas besonders war und auch sie vieles gelernt haben.

Wir hatten es geschafft: Wir hatten „Inklusion“ in die Tat umgesetzt.

Sehen Sie sich unser Video vom Projekttag an!

Das P-Seminar „Inklusion“

Wir sind dann mal (kurz) weg!

Tag 1: Mittagspause auf dem heiligen Berg

Unterwegs auf dem Jakobsweg

Am Sonntag, den 17.10. um 9 Uhr trafen wir uns, ausgerüstet mit unseren Fahrrädern, am Bahnhof in Hohenschäftlarn. Nach einer allgemeinen Begrüßung durch den Kursleiter Herr Heiß begann die Exkursion mit der ersten Etappe in Richtung Starnberger See, wo wir eine Pause einlegten. Anschließend fuhren wir weiter nach Andechs, wo wir in der Mittagssonne im Andechser Bräustüberl eine typisch bayrische Mahlzeit zu uns nahmen. Gegen 13 Uhr setzten wir die Route nach Wessobrunn fort. Der Weg führte uns über Feldwege und Landstraßen zu einer etwas abseits gelegenen Jugendherberge. Bereits am frühen Nachmittag kamen wir an unserem Tagesziel an. Am Abend besuchten wir erschöpft eine Gaststätte im Ortszentrum von Wessobrunn und ließen es uns bei traditionellen Schmankerln und kühlen Getränken gut gehen. Nachdem wir bis abends auf den Zutritt unserer Unterkunft warten mussten, freuten wir uns auf eine warme Dusche und eine erholsame Nacht.

Tag 2: Vor der Klosterkirche Steingaden

Nachdem wir uns am nächsten Morgen beim Bäcker mit einer Brotzeit und Getränken ausrüsteten, traten wir unsere nächste Etappe an. Der Weg führte uns nach Steingaden, wo wir auf dem Marktplatz vor dem Kloster zu Mittag aßen und anschließend vor der Klosterkirche das tägliche Pilgergebet sprachen. Am später Mittag folgten wir unserer Route durch das Premer Moor nach Lechbruck am See. Nur noch wenige Kilometer waren wir von unserem Tagesziel in Bernbeuern entfernt. Dort angelangt, bezogen wir unsere Zimmer, ruhten uns von dem anstrengenden Tag aus und beendeten den Abend mit einer Einkehr in das dortige Gaststüberl.

Tag 3: In Oberthingau

Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück in unserer Unterkunft, worauf wir unsere vorletzte Etappe in Richtung Marktoberdorf antraten. Der anfangs recht beschwerliche Pilgerweg führte uns zu unserer Mittagspause bei einem türkischen Imbiss in Marktoberdorf, bei welchem sich die Gruppe schmackhafte Kebabs schmecken ließ. Dank dieser Stärkung konnten wir die letzte Etappe fast problemlos bewältigen, lediglich eine kleinere Reifenpanne kurz vor unserem Ziel kostete uns etwas Zeit, dennoch erreichten wir erschöpft, aber glücklich den Bahnhof in in Kempten. Abschließend konnten wir leider aufgrund der wenig flexiblen Deutschen Bahn nicht alle gemeinsam nach Hause fahren. So mussten wir in zwei Gruppen zum Münchner Hauptbahnhof, was zugleich auch das Ende unserer Pilgerreise bedeutete.

Insgesamt legten wir als Gruppe eine Route quer durch Bayern von knapp 160 km mit unseren Rädern zurück. Alle 15 Teilnehmer blicken auf ereignisreiche und unvergessliche Exkursionstage zurück. Garantiert lässt sich durch eine neue Inspiration, durch das Besichtigen von heiligen Stätten, durch die Schönheit der Natur und durch das Hören zahlreicher Pilgergebete einiges für die Zukunft mitnehmen. Dank der sorgfältig ausgewählten Pilgerwege durch die jeweiligen Etappenplaner hatte jeder Kursteilnehmer die Möglichkeit, eine völlig neue Seite von Bayern zu erleben.

Niklas Humberg, Johannes Pöschl, Fabian Römer (P-Seminar Jakobsweg)

Weltmissionstag 2021 - Besuch aus dem Senegal

Am 21. Oktober bekamen wir Besuch aus dem Benediktiner-Kloster Keur Moussa. Die Mönche sind vier Wochen in ganz Bayern unterwegs, um für den Weltmissionssonntag der bayerischen Bischöfe das diesjährige Partnerland Senegal vorzustellen.

Bei einer Andacht lauschten die Schüler der Unterstufe den Klängen der Kora, einer Stegharfe, die durch die Mönche in Keur Moussa in ganz Westafrika berühmt geworden ist.

Anschließend kamen Schüler der Mittel- und Oberstufe in der Aula ins Gespräch mit den Mönchen, wobei sie sich unter anderem für das Zusammenleben von Muslimen und Christen im Senegal und für das Leben im Kloster interessierten.

Hier einige Bilder und Videos aus unserer Aula bzw. Kirche, vom Besuch der Benediktiner-Mönche aus Keur Moussa Pere Marie-Firmin, Frere Gabriel und Frere Lazare: https://www.dropbox.com/sh/fhzbappgqkopwd3/AAAe7uQjrh3riGwqYQis21via?dl=0

Wenn auch Sie Ihre Solidarität mit den Menschen im diesjährigen Partnerland Senegal zeigen möchten [Frauen stärken/Gesundheit sichern/Frieden fördern/Bildung ermöglichen/Schöpfung bewahren/Nothilfe leisten/Lebensgrundlagen schaffen], hier die Möglichkeit zur online-Spende (Sie erhalten eine Spenden-Quittung): https://missio.com/helfen/online-spenden Oder per Überweisung: missio München, IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04, BIC: GENODEF1M05, LIGA Bank