Aktuelles

Wir sind dann mal (kurz) weg!

Tag 1: Mittagspause auf dem heiligen Berg

Unterwegs auf dem Jakobsweg

Am Sonntag, den 17.10. um 9 Uhr trafen wir uns, ausgerüstet mit unseren Fahrrädern, am Bahnhof in Hohenschäftlarn. Nach einer allgemeinen Begrüßung durch den Kursleiter Herr Heiß begann die Exkursion mit der ersten Etappe in Richtung Starnberger See, wo wir eine Pause einlegten. Anschließend fuhren wir weiter nach Andechs, wo wir in der Mittagssonne im Andechser Bräustüberl eine typisch bayrische Mahlzeit zu uns nahmen. Gegen 13 Uhr setzten wir die Route nach Wessobrunn fort. Der Weg führte uns über Feldwege und Landstraßen zu einer etwas abseits gelegenen Jugendherberge. Bereits am frühen Nachmittag kamen wir an unserem Tagesziel an. Am Abend besuchten wir erschöpft eine Gaststätte im Ortszentrum von Wessobrunn und ließen es uns bei traditionellen Schmankerln und kühlen Getränken gut gehen. Nachdem wir bis abends auf den Zutritt unserer Unterkunft warten mussten, freuten wir uns auf eine warme Dusche und eine erholsame Nacht.

Tag 2: Vor der Klosterkirche Steingaden

Nachdem wir uns am nächsten Morgen beim Bäcker mit einer Brotzeit und Getränken ausrüsteten, traten wir unsere nächste Etappe an. Der Weg führte uns nach Steingaden, wo wir auf dem Marktplatz vor dem Kloster zu Mittag aßen und anschließend vor der Klosterkirche das tägliche Pilgergebet sprachen. Am später Mittag folgten wir unserer Route durch das Premer Moor nach Lechbruck am See. Nur noch wenige Kilometer waren wir von unserem Tagesziel in Bernbeuern entfernt. Dort angelangt, bezogen wir unsere Zimmer, ruhten uns von dem anstrengenden Tag aus und beendeten den Abend mit einer Einkehr in das dortige Gaststüberl.

Tag 3: In Oberthingau

Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück in unserer Unterkunft, worauf wir unsere vorletzte Etappe in Richtung Marktoberdorf antraten. Der anfangs recht beschwerliche Pilgerweg führte uns zu unserer Mittagspause bei einem türkischen Imbiss in Marktoberdorf, bei welchem sich die Gruppe schmackhafte Kebabs schmecken ließ. Dank dieser Stärkung konnten wir die letzte Etappe fast problemlos bewältigen, lediglich eine kleinere Reifenpanne kurz vor unserem Ziel kostete uns etwas Zeit, dennoch erreichten wir erschöpft, aber glücklich den Bahnhof in in Kempten. Abschließend konnten wir leider aufgrund der wenig flexiblen Deutschen Bahn nicht alle gemeinsam nach Hause fahren. So mussten wir in zwei Gruppen zum Münchner Hauptbahnhof, was zugleich auch das Ende unserer Pilgerreise bedeutete.

Insgesamt legten wir als Gruppe eine Route quer durch Bayern von knapp 160 km mit unseren Rädern zurück. Alle 15 Teilnehmer blicken auf ereignisreiche und unvergessliche Exkursionstage zurück. Garantiert lässt sich durch eine neue Inspiration, durch das Besichtigen von heiligen Stätten, durch die Schönheit der Natur und durch das Hören zahlreicher Pilgergebete einiges für die Zukunft mitnehmen. Dank der sorgfältig ausgewählten Pilgerwege durch die jeweiligen Etappenplaner hatte jeder Kursteilnehmer die Möglichkeit, eine völlig neue Seite von Bayern zu erleben.

Niklas Humberg, Johannes Pöschl, Fabian Römer (P-Seminar Jakobsweg)

Weltmissionstag 2021 - Besuch aus dem Senegal

Am 21. Oktober bekamen wir Besuch aus dem Benediktiner-Kloster Keur Moussa. Die Mönche sind vier Wochen in ganz Bayern unterwegs, um für den Weltmissionssonntag der bayerischen Bischöfe das diesjährige Partnerland Senegal vorzustellen.

Bei einer Andacht lauschten die Schüler der Unterstufe den Klängen der Kora, einer Stegharfe, die durch die Mönche in Keur Moussa in ganz Westafrika berühmt geworden ist.

Anschließend kamen Schüler der Mittel- und Oberstufe in der Aula ins Gespräch mit den Mönchen, wobei sie sich unter anderem für das Zusammenleben von Muslimen und Christen im Senegal und für das Leben im Kloster interessierten.

Hier einige Bilder und Videos aus unserer Aula bzw. Kirche, vom Besuch der Benediktiner-Mönche aus Keur Moussa Pere Marie-Firmin, Frere Gabriel und Frere Lazare: https://www.dropbox.com/sh/fhzbappgqkopwd3/AAAe7uQjrh3riGwqYQis21via?dl=0

Wenn auch Sie Ihre Solidarität mit den Menschen im diesjährigen Partnerland Senegal zeigen möchten [Frauen stärken/Gesundheit sichern/Frieden fördern/Bildung ermöglichen/Schöpfung bewahren/Nothilfe leisten/Lebensgrundlagen schaffen], hier die Möglichkeit zur online-Spende (Sie erhalten eine Spenden-Quittung): https://missio.com/helfen/online-spenden Oder per Überweisung: missio München, IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04, BIC: GENODEF1M05, LIGA Bank